EUR/USD
Am Montag war der Euro deutlich gestiegen und wurde gestern in einem ziemlich weiten Bereich von 80 Punkten gehandelt. Zum Abend kehrte aber der Preis zurück. Die Kruzenshtern-Linie auf dem Tageschart und die historische Unterstützung der ersten Tage im Mai bildeten dabei die Grenzen. Dem Preis ist es nicht gelungen, sich oberhalb der verschachtelten Linie des Preiskanals bei 1.1195 festzusetzen, aber die allgemeine Situation hat den Druck verstärkt. Die Signallinie des Oszillators Marlin ist in die Wachstumszone eingetreten, aber kann auch in den Bereich der negativen Zahlen geraten, wenn sich die Kerze als schwarz erscheint.
Auf dem vierstündigen Chart liegt der Preis über der Bilanzlinie und der Kruzenshtern-Linie. Der Oszillator Marlin schwächt sich deutlich ab. Die Situation wird als neutral eingeschätzt. Um einen Abwärtstrend zu entwickeln, muss sich der Preis unterhalb der Linie des Preiskanals auf dem Tageschart (unter dem Level von 1.1195) festsetzten. Das erste Kursziel wird in diesem Fall bei 1.1155 liegen und dem Fibonacci-Level von 110,0% entsprechen. Dann wird die Bewegung zum Fibonacci-Level von 123,6% bei 1.1074 erwartet.
Setzt sich der Preis über dem Tief von gestern (1.1250) fest, können wir mit einem Anstieg rechnen. Der Bereich von 1.1307/24, wo sich die Extremen von Oktober 2018 bis Juli 2019 zusammentreffen, wird als das potenzielle Ziel betrachtet.