Das Pfund steigt aufgrund der psychologischen Aspekte oder eher eines unauslöschlicher Wunsch, an das beste zu glauben. Nach Meinung des Hauptverhandlers der europäischen Union, Michel Barnier, laufen die Verhandlungen so gut, dass eine Version des Scheidungsabkommens bis Freitag fertig sein kann. Und niemand ist beschämt darüber, dass der Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU-Länder vor dem angegebenen Datum endet. Also ist es nicht ganz klar, wann die Europäische Union die Möglichkeit seiner Annahme in Betracht ziehen wird. So bewegt ausschließlich der Glaube an ein Happy End das Pfund nach oben.
Der Glaube hat jedoch nichts mit rationalem Denken zu tun, was man deutlich daran erkennen kann, wie Anleger die Daten über die reale Situation ignorieren. Immerhin waren die Daten auf dem Arbeitsmarkt deutlich schlechter als die Prognosen, die ohnehin nicht die optimistischsten waren. So bleib die Arbeitslosenquote nicht unverändert, sondert stieg von 3,8% auf 3,9%. die Wachstumsrate der Durchschnittslöhne unter Berücksichtigung der Prämien verlangsamte sich von 3,9% auf 3,8%, während sie sich auf 4,0% beschleunigen sollte. Unterdessen verlangsamte sich die Wachstumsrate der Durchschnittslöhne ohne Prämien von 3,9% auf 3,8%, was als positiver Faktor zu werten ist, da sie eine Verlangsamung auf 3,7% erwarteten. Im Allgemeinen ist es klar, dass sich die Situation auf dem britischen Arbeitsmarkt deutlich verschlechtert. Es gibt also einfach keine grundlegenden Gründe für das Wachstum des Pfund.
Arbeitslosenquote (UK):
Gleichzeitig kann das Pfund heute einen echten Grund für das Wachstum bekommen, da die Inflation von 1,7% auf 1,8% steigen wird. Obwohl vor dem Hintergrund einer Verlangsamung des Wachstums der Durchschnittslöhne deutet auf einen Rückgang des Reallohnwachstums und damit auf einen Rückgang der Konsumtätigkeit hin. Die Inflation ist jedoch ein Faktor für das Gewinnwachstum der Unternehmen, was für Anleger sehr, sehr angenehm ist. So werden sie einen Grund für Optimismus haben.
Inflation (UK):
Das Paar GBP/USD verlangsamte die Bewegung innerhalb des Levels von 1,2620 und zeichnete einen impulsiven Aufwärtstrend in Richtung des Niveaus von 1,2770. wir sahen eine weitere Rally von 170 Punkten, wo das Ergebnis eine leichte Verlangsamung war. Im Allgemeinen sehen wir auf dem Handelschart einen Bruch in den bestehenden Zyklen im globalen Trend. So gelang es der bestehenden emotionalen Aufwärtsstimmung, den Kurs in kurzer Zeit bis zur Korrektur zweiter Ordnung (25.06.2019) aufzuwerfen, was ein Signal für eine mögliche Trendwende ist.
Es ist wahrscheinlich anzunehmen, dass sich die Fluktuation im Bereich von 1,2770 nicht verzögert wird und wir weitere Preissprünge bald sehen. In diesem Fall handeln wir auf der Grundlage der Aufteilung bestehender, variabler Grenzen. Das heißt, der Schwerpunkt liegt in diesem Fall im Rahmen von 1,2735 – 1,2800.
Konkretisierung aller oben genannten Informationen in Handelssignale:
Wir betrachten Long-Positionen in Bezug auf die Festsetzung von Preisen höher als 1,2800, mögliche Bewegung zu 1,2860.
Die Short-Positionen betrachten wir in Bezug auf die Festsetzung der Preise niedriger als 1,2735, mögliche Bewegung zu 1,2700-1,2620.
Aus der Sicht einer umfassenden Indikatoranalyse sehen wir, dass die Indikatoren aufgrund der impulsiven Aufwärtsbewegung eine einzige Position zur aktuellen Stimmung eingenommen haben. Aufgrund des starken Informationshintergrunds kann die Indikatoranalyse daher volatil sein.