EUR/USD
Am Dienstag wurde der Dollar etwas verstärkt, nachdem die US-Inflationsdaten bekannt gegeben wurden. Die Investoren haben die Daten nicht ausreichend für einen sicheren Anstieg gefunden. Als Folge zeigte der Euro einen Rückgang nur um 5 Punkte zum Ende des Tages. Die Kernrate des Verbraucherpreisindex (Monat) stieg um 0,1% gegen der Prognose bei 0,2% an. Der Jahreswert des Index blieb unverändert bei 2,3%.
Auf dem Tageschart bewegt sich die Signallinie des Marlin Oszillators seitwärts entlang die Grenze der Aufwärts- und Abwärtstendenz, was die Fortsetzung der Aufwärtskorrektur zum Fibonacci-Niveau von 110,0%-1.1155 voraussetzen kann. Wird das Potenzial nicht verwirklicht, geht der Preis bis zum Fibonacci-Niveau von 123,6%-1.1073 zurück, wo auch die Kruzenshtern-Linie liegt.
Auf dem vierstündigen Chart wurde die Preiswende von der Kruzenshtern-Linie dargestellt, aber nicht vollständig realisiert. Zum aktuellen Zeitpunkt befindet sich der Preis über die Bilanzlinie (rote Indikatorlinie) und wird der Marlin Oszillator in der Aufwärtszone gehalten, was auf die Absicht des Preises hinweist, die Kruzenshtern-Linie anzugreifen. Jetzt gilt die Überwindung des gestrigen Tiefwertes als eine Bedingung des weiteren Rückgangs.
Im Allgemeinen ist die Situation neutral. Heutige Daten des Erzeugerpreisindex (Prognose liegt bei 0,3%) können den Euro beeinflussen. Morgen werden die Daten der Einzelhandelsumsätze für Dezember bekannt gegeben: die Prognose für Kernrate liegt bei 0,5%, für allgemeine – 0,3%. Es ist wahrscheinlich, dass Investoren aktivere Handlungen für diese Daten planen.