EUR/USD wird derzeit um 1,1845 gehandelt. Während der US-Session erreichte das Paar die Zone des 200 EMA bei etwa 1,1800, und seitdem haben wir eine Erholung des Euro gesehen.
Allerdings könnte es EUR/USD schwerfallen, den Aufwärtstrend fortzusetzen, da die obere Begrenzung des Abwärtstrendkanals und der 21 SMA als starker Widerstand wirken.
Setzt der Euro seinen bärischen Zyklus fort, können wir von den aktuellen Kursniveaus aus Short-Positionen eröffnen, mit Kurszielen in Richtung des 200 EMA bei etwa 1,1802, der Unterseite des Abwärtstrendkanals bei etwa 1,1760 und schließlich beim 4/8 Murray um 1,1718.
Kommt es hingegen zu einem deutlichen Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal und einer Konsolidierung oberhalb von 1,1855, könnte sich der Ausblick für den Euro aufhellen, und wir könnten in den kommenden Tagen einen Anstieg in Richtung des 6/8 Murray bei etwa 1,1962 erwarten.
Im H4-Chart ist zu sehen, dass der Eagle-Indikator überkaufte Niveaus erreicht hat. Daher sollten wir auf eine Bestätigung warten. Fällt der Kurs unter den 5/8 Murray, könnte dies als Verkaufssignal gewertet werden.
In den nächsten Tagen dürfte der Euro voraussichtlich weiter innerhalb einer Spanne unterhalb von 1,1962 und oberhalb von 1,1805 konsolidieren.