Trading-Signale für EUR/USD am 10.–12. März 2026: Kaufen oberhalb von 1,1590 (21 SMA - 3/8 Murray)

Der Euro notiert bei etwa 1,1617 und erholt sich damit nach dem Test der psychologisch wichtigen Marke von 1,15. In der europäischen Sitzung am Montag erreichte der Euro ein Tief bei 1,1506. Seitdem sehen wir eine deutliche technische Erholung, wobei der Kurs die am Wochenende entstandene Kurslücke im Bereich von 1,1617 geschlossen hat.

Da der Euro jedoch noch eine weitere Kurslücke im Bereich von 1,1825 offen gelassen hat, wird erwartet, dass EUR/USD in den kommenden Tagen weiter steigt, bis das Währungs­paar den 4/8 Murray-Bereich um 1,1718 erreicht. Schließlich könnte die Kurslücke geschlossen und der 5/8 Murray-Bereich um 1,1840 erreicht werden.

Der Ausblick für EUR/USD bleibt bullish, und es wird erwartet, dass der Kurs in den nächsten Tagen 1,1740 erreicht. Da dieser Bereich einen starken Widerstand darstellt, dürfte sich der Abwärtszyklus unterhalb dieser Zone wieder aufnehmen, da der Euro Schwierigkeiten haben könnte, diesen Widerstand zu überwinden, zumal er im Bereich des 4/8 Murray liegt. Hier könnte sich eine Gelegenheit ergeben, Short-Positionen zu eröffnen.

Eine Rückkehr unter den 21 SMA bei 1,1591 könnte den Abwärtszyklus wieder aufnehmen. Wir rechnen damit, dass EUR/USD das Tief vom 9. März bei etwa 1,1506 erneut testet. Der Kurs könnte sogar den 2/8 Murray-Bereich um 1,1474 erreichen. Diese Zone könnte im Rahmen einer technischen Erholung als Kaufgelegenheit betrachtet werden.

Der Eagle-Indikator hat überverkaufte Niveaus erreicht und sendet nun ein positives Signal. Daher wird jeder Rücksetzer in Richtung des 61,8%-Fibonacci-Levels bei 1,1560 oder 1,1550 als Kaufsignal gewertet, mit Kurszielen bei 1,1740 im Bereich der 200 EMA.