Der Euro wird bei etwa 1,1563 gehandelt, unterhalb des 21-Tage-SMA und unterhalb der 3/8-Murray-Linie sowie innerhalb des Abwärtstrendkanals, der sich seit Anfang März herausgebildet hat.
Es wird erwartet, dass der Euro in den kommenden Tagen weiter fällt; allerdings könnte er nochmals versuchen, den oberen Bereich des Abwärtstrendkanals zu durchbrechen und sich oberhalb der 200-EMA zu stabilisieren. Dennoch zeigt das technische Chartbild, dass der Aufwärtsimpuls nachlässt.
Kommt es in den nächsten Stunden zu einer Korrektur in Richtung der 200-EMA oder in den Bereich um 1,1620, wird dies als Verkaufssignal gewertet, mit kurzfristigen Kurszielen um das 2/8-Murray-Niveau bei 1,1474. Das Währungspaar EUR/USD könnte sogar das untere Ende des Aufwärtstrendkanals im Bereich von 1,1370 erreichen.
Da der Eagle-Indikator überkaufte Bereiche erreicht, wird beim Euro in den kommenden Tagen mit einer technischen Korrektur gerechnet. Solange EUR/USD unter 1,1637 gehandelt wird, gilt dies als Signal, weiter auf fallende Kurse zu setzen.