Der Euro notierte bei etwa 1,1535, unterhalb des 21-Tage-SMA und innerhalb des Abwärtstrendkanals, der im H1-Chart ausgebildet wurde. Wir gehen davon aus, dass EUR/USD in den kommenden Tagen weiter fallen könnte, bis das 2/8-Murray-Level im Bereich von 1,1474 erreicht wird.
Im Chart ist zu erkennen, dass sich der Euro in einem primären Aufwärtstrendkanal befindet, der seit Anfang März besteht. Während der US-Sitzung am Donnerstag prallte das Währungspaar mehrmals nach oben ab und bestätigte damit dieses Unterstützungsniveau. Sollte sich der Kurs über dem 21-SMA bei 1,1540 stabilisieren, könnte dies als Kaufsignal gewertet werden.
Gelingt dem Euro in den nächsten Stunden eine Konsolidierung über 1,1540, wäre mit einer Erholung zu rechnen, und EUR/USD könnte die 200-EMA im Bereich von 1,1559 erreichen. Ein entschlossener Ausbruch über den Abwärtstrendkanal hinaus könnte die Erholung des Euro begünstigen, sodass ein Anstieg bis 1,1596 und sogar bis an das obere Ende des Aufwärtstrendkanals um 1,1675 möglich wäre.
Ein klarer Bruch des übergeordneten Aufwärtstrendkanals und eine Konsolidierung unterhalb der psychologischen Marke von 1,15 könnten den Ausblick für den Euro verändern. In diesem Fall wäre in den kommenden Tagen ein Rückgang bis zum 1/8-Murray-Level im Bereich von 1,1350 denkbar.
Der Eagle-Indikator hat im H1-Chart überverkaufte Bereiche erreicht, sodass ein technischer Rebound zusammen mit einer Erholung des Euro erwartet wird.