Das britische Pfund wird bei etwa 1,3241 gehandelt, oberhalb des 21‑Tage‑SMA, und zeigt positive Dynamik. Anfang dieser Woche markierte das Pfund ein Tief bei 1,3180, ein Niveau, das mit der 4/8‑Murray‑Linie zusammenfiel; von dort aus gelang dem GBP eine deutliche technische Erholung.
Bleibt der Kurs in den kommenden Stunden über 1,32, könnte dies als Gelegenheit gesehen werden, weiter zu kaufen, mit Kurszielen in den nächsten Tagen an der 5/8‑Murray‑Linie bei etwa 1,3305 und schließlich an der 200‑EMA bei rund 1,3346.
Dem H4‑Chart zufolge wird das britische Pfund innerhalb eines Abwärtstrendkanals gehandelt, der sich seit dem 20. März gebildet hat. Daher ist zu erwarten, dass das Pfund Schwierigkeiten haben wird, den Bereich um 1,3280 nachhaltig zu überwinden. Sollte das Währungspaar GBP/USD versuchen, diese Zone zu durchbrechen, aber scheitern, könnte dies als Gelegenheit zum Eröffnen von Short‑Positionen gewertet werden.
Fällt der Kurs in Richtung der wichtigen 4/8‑Murray‑Unterstützungszone – die dem britischen Pfund bereits zuvor starken Halt geboten hat – und konsolidiert er sich unterhalb dieses Bereichs, wäre mit einer Fortsetzung des Abwärtstrends zu rechnen. In diesem Fall könnte Sterling das 3/8‑Murray‑Niveau bei etwa 1,3080 erreichen und möglicherweise sogar die psychologisch wichtige Marke von 1,3000 testen.
Auf dem aktuellen Kursniveau können wir nach Kaufgelegenheiten für das britische Pfund oberhalb von 1,32 suchen, mit Zielen bei 1,3270. Ein klarer Durchbruch über die 5/8‑Murray‑Linie könnte eine Erholung unterstützen, bei der das britische Pfund potenziell die 6/8‑Murray‑Marke erreichen kann.