Gold steht derzeit unter Abwärtsdruck und pendelt sich um 4.693 USD oberhalb der 7/8-Murray-Linie ein. Seit dem 21. April konsolidiert der Kurs in diesem Bereich.
Setzt sich die Schwäche von Gold in den nächsten Stunden fort, wäre ein Rückgang bis zum Tief der Vorwoche bei etwa 4.766 USD möglich; sollte dieses Niveau nach unten durchbrochen werden, könnte der Kurs bis in den Bereich von 4.586 USD fallen.
Da der H4-Chart zeigt, dass Gold überverkauft ist, können wir in den kommenden Tagen mit einer Konsolidierung oberhalb der 7/8-Murray-Linie rechnen. Ein technischer Rebound oberhalb dieser Zone bleibt daher ein plausibles Szenario.
Steigt Gold aus dem seit dem 16. April bestehenden Abwärtstrendkanal nach oben aus und kann es sich über der Marke von 4.700 USD und oberhalb der 21-SMA behaupten, könnte dies als Gelegenheit zum Eingehen von Long-Positionen gewertet werden.
Da sich Gold weiterhin innerhalb des Abwärtstrendkanals befindet, könnte ein technischer Rebound in Richtung 4.700 USD auch als Signal zum Eingehen von Short-Positionen dienen. Wir müssen dabei die 21-Tage-SMA genau beobachten, da dieses Niveau auf eine mögliche Trendwende hindeuten könnte.
Eine Konsolidierung oberhalb der 200-EMA im Bereich von etwa 4.760 USD könnte einen Aufwärtstrend signalisieren und den Preis potenziell bis zum Hoch vom 16. April bei 4.880 USD und sogar bis zur psychologisch wichtigen Marke von 5.000 USD treiben.