EUR/USD wird um 1,1596 gehandelt, unter dem 200‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt und unter dem 21‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt, und hat das 61,8%-Fibonacci-Retracement-Niveau erreicht, das vom Tief bei 1,1415 bis zum Hoch bei 1,1842 gezogen wurde.
In den kommenden Stunden könnte es zu einer technischen Erholung kommen, falls sich der Euro oberhalb der 7/8‑Murray-Linie und über dem 61,8%-Fibonacci-Niveau um 1,1575 stabilisiert.
Setzt sich der Abwärtsdruck durch, wäre mit einem Rückgang des Euro unter 1,1590 und unter 1,1575 zu rechnen; in diesem Fall könnte EUR/USD seinen Abwärtstrend fortsetzen, bis das 6/8‑Murray-Niveau im Bereich von 1,1474 erreicht wird.
Der Eagle-Indikator sendet auf dem Tages-Chart ein negatives Signal. Wir sind jedoch der Auffassung, dass ein Rücklauf zum 61,8%-Fibonacci-Niveau dem Euro die Chance geben könnte, seinen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen.
Eine Rückkehr über 1,1645, wo sich der 200‑EMA befindet, könnte ein positives Kaufsignal darstellen, mit Kurszielen bei 1,1702 und 1,1721. Das Instrument könnte letztlich das 8/8‑Murray-Niveau im Bereich von 1,1718 erreichen.
Auf dem Tages-Chart ist außerdem zu erkennen, dass der Euro das untere Band des seit dem 13. März bestehenden Aufwärtstrendkanals erreicht hat, sodass in den kommenden Stunden und Tagen die Wahrscheinlichkeit einer technischen Erholung besteht. Ein Bruch unterhalb dieses Kanals könnte unsere Long-Strategie hinfällig machen.