EUR/USD wird bei etwa 1,1622 gehandelt, zieht sich nach einem starken Widerstand in der Nähe des oberen Bandes des Abwärtstrendkanals zurück und konsolidiert um die 21-Tage-SMA bei 1,1622. Daher gehen wir davon aus, dass EUR/USD in den kommenden Stunden seine Abwärtsbewegung fortsetzen könnte, bis das Kurslücke-Niveau um 1,1601 geschlossen ist, das am Freitagsschluss zurückgeblieben ist.
Der Euro dürfte eine starke Unterstützung im Bereich von 1,1596 finden. Diese Zone stellt einen kritischen Bereich für einen technischen Rebound dar, da der Euro seit dem 19. Mai wiederholt über diesem Niveau nach oben gedreht hat. Wir erwarten hier eine Gelegenheit, Long-Positionen mit Kurszielen in Richtung der 4/8-Murray-Linie zu eröffnen.
Sollte sich der Verkaufsdruck durchsetzen und der Euro sich unterhalb von 1,1596 und unterhalb des 3/8-Murray-Niveaus etablieren, könnte dies als Signal für eine Fortsetzung der Verkaufspositionen gewertet werden, mit kurzfristigen Zielen in Richtung des unteren Bandes des Abwärtstrendkanals um 1,1518.
In den kommenden Tagen wird erwartet, dass der Euro seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt. Zuvor könnte er jedoch zunächst die am 24. Mai hinterlassene Kurslücke schließen. Dies ließe sich anschließend als Kaufgelegenheit nutzen, mit Zielen bei 1,1622, 1,1674 und schließlich 1,1718.
Ein klarer Ausbruch über den Abwärtskanal und eine anschließende Konsolidierung oberhalb von 1,1630 könnten den Ausblick für den Euro verändern. Er könnte dann in eine neue Aufwärtsphase eintreten und kurzfristig das 5/8-Murray-Niveau um 1,1840 erreichen.