Der Euro wird um 1,1422 gehandelt und erholt sich, nachdem er eine starke Unterstützung im Bereich von 1,1392 gefunden hat – ein Niveau, das auch mit der unteren Begrenzung des seit dem 24. Juni gebildeten Aufwärtstrendkanals zusammenfällt. Allerdings könnte EUR/USD auf Schwierigkeiten stoßen, da der Kurs auf starke Widerstände an dem seit Anfang Juli bestehenden Abwärtstrendkanal trifft.
Steigt der Euro in den kommenden Stunden über 1,1425 und kann sich oberhalb dieses Niveaus behaupten, ist eine Fortsetzung des Aufwärtstrends bis zum 6/8-Murray-Level im Bereich von 1,1474 zu erwarten, mit einem möglichen anschließenden Anstieg bis zur 200-EMA in der Nähe der psychologischen Marke von 1,15.
Der Euro zeigt Anzeichen einer nachlassenden Aufwärtsdynamik. Technisch betrachtet könnten wir unterhalb des aktuellen Kursniveaus um 1,1422 nach Verkaufsmöglichkeiten des Euro mit Kurszielen bei 1,14 suchen. Sollte der Kurs schließlich den Aufwärtstrendkanal klar nach unten durchbrechen, würden wir Verkäufe mit Zielen am 5/8-Murray-Level im Bereich von 1,1352 in Betracht ziehen.
Der entscheidende Pivot-Punkt für die kommenden Stunden besteht darin zu beobachten, ob sich der Euro oberhalb von 1,1422 stabilisiert, was für Käufe spräche, oder ob er sich darunter festsetzt, was Verkäufe begünstigen würde. Aus technischer Sicht ist das Bild bärisch, sodass wir damit rechnen könnten, dass EUR/USD in Richtung des Niveaus vom 24. Juni bei etwa 1,1328 fällt.