EUR/USD wird um 1,1413 gehandelt, innerhalb eines Abwärtstrendkanals, der sich seit dem 14. Juli ausbildet. In den kommenden Tagen dürfte das Paar weiter fallen, bis es die Unterkante des seit dem 23. Juni bestehenden Aufwärtstrendkanals im Bereich von 1,1390 erreicht.
Bricht der Euro in den nächsten Stunden über 1,1444 nach oben aus, könnten sich Kaufgelegenheiten ergeben, da EUR/USD technisch seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen könnte. In diesem Fall wären zunächst die 200-Tage-EMA im Bereich von 1,1469 und anschließend die Oberkante des Aufwärtstrendkanals bei etwa 1,1525 möglich.
Fällt der Euro in Richtung der Unterkante des Aufwärtstrendkanals bei rund 1,1390, könnte dies in den nächsten Stunden im Falle eines technischen Rebounds als Kaufgelegenheit gewertet werden, mit Kurszielen bei 1,1450 und 1,1474.
Nur ein nachhaltiger Ausbruch unter den seit dem 23. Juni bestehenden Aufwärtstrendkanal könnte den Ausblick für den Euro verändern und erwarten lassen, dass EUR/USD das Murray-5/8-Niveau im Bereich von 1,1352 ansteuert.
Solange das Instrument innerhalb des Aufwärtstrendkanals verbleibt, unterstützt jede technische Erholung oberhalb von 1,1390 das bullische Szenario. Oberhalb von 1,1345 könnten wir weiterhin davon ausgehen, dass der Euro seinen Aufwärtstrend in Richtung 1,1530 fortsetzt.