Der Euro wird um 1,1622 innerhalb des Abwärtstrendkanals gehandelt, der sich seit dem 19. August ausbildet. Während der europäischen Sitzung am 7. September erreichte er den starken Widerstandsbereich bei 1,1636. Da dieses Niveau mit der oberen Begrenzung des Abwärtstrendkanals zusammenfiel, erwarten wir in den kommenden Stunden eine Korrekturbewegung des EUR/USD, die ihn sogar bis zum 5/8-Murray-Level im Bereich von 1,1535 führen könnte.
Solange sich das Währungspaar unterhalb der Marke von 1,1640 behauptet, ist mit anhaltendem Abwärtsdruck zu rechnen, wodurch in den nächsten Tagen das 6/8-Murray-Level im Bereich von 1,1596 erreicht werden könnte.
Ein klarer Durchbruch unter das 6/8-Murray-Level könnte den EUR/USD in Richtung der 200-EMA bei etwa 1,1575 und letztlich bis zum 5/8-Murray-Level nahe 1,1535 führen, das zudem mit der unteren Begrenzung des Abwärtstrendkanals zusammenfällt.
Sollte der Euro versuchen, seinen Aufwärtstrend wieder aufzunehmen, wäre es für Long-Positionen sinnvoll, auf einen Ausbruch über 1,1640 zu warten oder abzuwarten, bis sich EUR/USD im Bereich des 6/8-Murray-Levels in der Zone der 200 EMA stabilisiert, um nach Einstiegsmöglichkeiten auf der Kaufseite zu suchen.
Der Eagle-Indikator zeigt zwar ein positives Signal, dennoch ist vor der Eröffnung von Long-Positionen mit einer technischen Korrektur zu rechnen.