Donald Trump hebt Zölle ebenso leicht auf, wie er damit droht, sie zu verhängen. Die Märkte schwanken zwischen heiß und kalt. Investoren wechseln von einer "Amerika verkaufen"-Haltung zu TACO oder "Trump Always Chickens Out". Erfahrene Händler wissen das, daher beeindruckte der Rückgang des S&P 500 als Reaktion auf die Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und Europa sie nicht. Im Gegenteil, es bot eine Kaufgelegenheit, und die Teilnehmer griffen zu.
Abgesehen vom geopolitischen Lärm gibt es wenig Grund, an dem Aufwärtstrend des breiten Aktienindex zu zweifeln. Die US-Wirtschaft ist stark wie ein Stier und kann einen Leitzins von etwa 3,75 % verkraften, den die Fed voraussichtlich im Juni zu senken beginnen wird. Wall-Street-Analysten haben die Prognosen für die Unternehmensgewinne für 2026 auf 14 % angehoben. Folgen Sie dem Link für weitere Details.
US-Aktienmarkt erholt sich, da geopolitische Spannungen nachlassenDer US-Aktienmarkt erholt sich nach einer Phase erhöhter Volatilität, die durch geopolitische und Handelsrisiken verursacht wurde. Wichtige Indizes, darunter der Nasdaq 100, der S&P 500 und der Dow Jones, stiegen an, als sich die Spannungen zwischen den USA und der EU abbauten und die Befürchtungen eines eskalierenden Handelskriegs nachließen. Der Nasdaq 100 gehörte zu den Vorreitern der Erholung.
Gestern veröffentlichte Daten bestätigten die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft. Das revidierte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das dritte Quartal 2025 stieg auf 4,4 % im Jahresvergleich und übertraf damit sowohl die ursprünglichen Schätzungen als auch die Markterwartungen. Der US-Dollar-Index fiel auf 98,55, was sich positiv auf die Einnahmen US-amerikanischer multinationaler Konzerne, insbesondere im Technologiesektor, auswirkt. Folgen Sie dem Link für weitere Details.
Aktienmarkt-Rally setzt sich aufgrund der stärkeren Inlandsnachfrage fortMit der globalen Wirtschaft im größten Lockerungszyklus der Zentralbanken seit 1998 müssen geopolitische Risiken sehr bedeutend sein, um den S&P 500 vom Kurs abzubringen. Trumps Zolldrohungen gegenüber Europa, gefolgt von einem schnellen Rückzug, erschienen den Händlern wie Kinderspiel. Der Ausverkauf wurde schnell aufgekauft, und starke makroökonomische Daten erlaubten der Börsenrally, sich fortzusetzen.
Das US-BIP beschleunigte sich von 3,8 % auf 4,4 % im dritten Quartal, anstatt der anfänglichen Schätzung von 4,3 %. Trotz des Shutdowns deutet der Frühindikator der Atlanta Fed darauf hin, dass das BIP im Oktober-Dezember auf 5,4 % ansteigen könnte. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen auf 200.000, verfehlten die Prognosen, sind aber im Einklang mit einem sich stabilisierenden Arbeitsmarkt. Folgen Sie dem Link für weitere Details.