Der Test des Kurses bei 1,1806 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie hinaus angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Euro begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht gekauft.
Die Daten der University of Michigan zu den Inflationserwartungen in den USA sowie die Reden von Fed-Vertretern setzten den US‑Dollar zum Ende der letzten Woche leicht unter Druck. Ein Rückgang der Inflationserwartungen wird häufig als Zeichen für eine Verlangsamung des Preisauftriebs in der Wirtschaft interpretiert. In einer solchen Situation könnte das Federal Reserve System seine Geldpolitik überdenken, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender Herausforderungen am US-Arbeitsmarkt. Auf der einen Seite kann eine nachlassende Inflation die Kaufkraft der Verbraucher stärken und die Kosten der Unternehmen senken. Fällt das Preisniveau jedoch zu schnell, kann dies auf eine potenzielle Abschwächung des Wirtschaftswachstums oder sogar auf ein Deflationsrisiko hindeuten. Angesichts der sich zuletzt rasch abschwächenden US‑Währung scheint dieses Risiko jedoch eher gering.
Heute erwarten wir die Veröffentlichung des Sentix Investor Confidence Index und eine Rede des Präsidenten der Bundesbank, Joachim Nagel. Die monatliche Sentix-Umfrage unter institutionellen Anlegern dürfte die Volatilität des Währungspaares EUR/USD kaum nennenswert beeinflussen. Ein deutlicher Rückgang des Index könnte jedoch auf eine zunehmende Vorsicht der Investoren vor dem Hintergrund eines nachlassenden Wirtschaftswachstums hinweisen. Parallel zur Veröffentlichung der Konjunkturdaten wird sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die Rede von Joachim Nagel richten. Als Chef der Zentralbank der führenden Volkswirtschaft der Eurozone besitzen seine Aussagen häufig Signalwirkung für die künftige Politik der Europäischen Zentralbank. Anleger werden seine Worte genau auf Hinweise zu möglichen Änderungen der Leitzinsen prüfen. Jede Veränderung im Ton seiner Aussagen oder Andeutungen zu einem möglichen Kurswechsel könnten erhebliche Marktbewegungen auslösen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich heute hauptsächlich auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie stellt den ungefähren Kurs dar, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie stellt den ungefähren Kurs dar, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man dem Markt vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte fern, um zu vermeiden, von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Trading-Plan unerlässlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine Verluststrategie.