Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 10. Februar? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Handels am Montag: 1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD begann am Montag eine deutliche Aufwärtsbewegung. An diesem Tag gab es keinen makroökonomischen oder fundamentalen Hintergrund, abgesehen von einem Bericht aus China, in dem die Regierung chinesischen Banken „empfahl“, auf Investitionen in amerikanische Wertpapiere zu verzichten. Dieser Bericht könnte die Nachfrage nach dem US-Dollar am Markt erneut verringert haben. Allerdings hatte der Dollar auch ohne diese Meldung genügend Gründe, unter Druck zu geraten. Erinnern wir uns: Vor einigen Wochen hat das Paar eine siebenmonatige Seitwärtsphase verlassen – ein bedeutender Moment. Der langfristige Aufwärtstrend hat sich fortgesetzt, sodass grundsätzlich mit weiter steigenden Kursen zu rechnen ist. Natürlich wird es Korrekturen geben; eine solche haben wir gerade in der vergangenen Woche gesehen. Insgesamt erwarten wir jedoch, dass der Euro in absehbarer Zeit über die Marke von 20 steigen wird. Im Jahr 2026 sind dem Wachstum des Paares keine Grenzen gesetzt. Je fragwürdiger und umstrittener die Entscheidungen von Donald Trump ausfallen, desto stärker wird der Dollar in den Augen der Welt an Wert verlieren.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart bildete sich am Montag direkt zu Beginn der europäischen Sitzung ein hervorragendes Signal. Der Kurs durchbrach die Spanne von 1,1830–1,1837, wodurch Einsteiger relativ unkomplizierte Long-Positionen eröffnen konnten. Bis zum Beginn der US-Sitzung wurde der Bereich 1,1899–1,1908 erreicht und sogar überschritten. Damit konnten Trader ihre Long-Positionen mit gutem Gewinn schließen oder sie offenlassen, in der Hoffnung auf weitere Kursgewinne.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart läuft derzeit eine Abwärtskorrektur, die sich schon bald wieder in eine Aufwärtsbewegung verwandeln könnte. Denken Sie daran, dass die seit 7 Monaten andauernde Seitwärtsphase beendet ist. Falls dies zutrifft, hat sich der langfristige Aufwärtstrend Anfang 2026 fortgesetzt. Wir rechnen daher mit einem neuen mittelfristigen Rückgang des Dollars. Das grundlegende fundamentale Umfeld bleibt für die US-Währung sehr schwierig, sodass wir eine weitere Bewegung nach Norden voll unterstützen.

Am Dienstag können Einsteiger Short-Positionen in Betracht ziehen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1899–1,1908 festsetzt, mit einem Ziel bei 1,1830–1,1837. Ein Kursanstieg und eine Konsolidierung oberhalb des Bereichs 1,1899–1,1908 ermöglichen es, in Long-Positionen zu bleiben, mit einem Ziel bei 1,1970.

Im 5-Minuten-Chart sollten folgende Marken beachtet werden: 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1550, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908, 1,1970–1,1988, 1,2044–1,2056, 1,2092–1,2104. Heute sind im Euroraum keine wichtigen Veröffentlichungen geplant, während in den USA die wöchentlichen ADP-Daten sowie die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht werden. Diese Berichte können eine leichte Marktreaktion auslösen, dürften aber die allgemeine Stimmung am Markt kaum entscheidend beeinflussen.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung benötigt wird (Abprall oder Durchbruch des Levels). Je kürzer diese Zeit, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.Trades werden in der Zeit vom Beginn der europäischen Sitzung bis zur Mitte der US-Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität sowie ein durch Trendlinie oder -kanal bestätigter Trend vorliegen.Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (etwa 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung ist es ratsam, den Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen.Erklärungen zu den Charts:Unterstützungs- und Widerstandslevels sind Ziele für die Eröffnung von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.Rote Linien zeigen Kanäle oder Trendlinien an, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – dient als ergänzender Indikator und kann ebenfalls als Signalquelle genutzt werden.Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Während dieser Veröffentlichungen sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder es wird empfohlen, den Markt zu verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein umsichtiges Money-Management sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.