Worauf sollte man sich am 10. Februar konzentrieren? Analyse fundamentaler Ereignisse für Einsteiger

Analyse makroökonomischer Berichte:

Für Dienstag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte vorgesehen. Die wichtigste Veröffentlichung heute ist der Bericht zu den US-Einzelhandelsumsätzen. Zusätzlich wird ein Bericht vom Arbeitsmarkt – der ADP-Report – veröffentlicht, wobei wir Trader daran erinnern, dass dieser seit Kurzem wöchentlich erscheint. In der vergangenen Woche wies der monatliche ADP-Report extrem niedrige Werte aus. Daher werden die für Mittwoch geplanten Veröffentlichungen zu den Non-Farm Payrolls und zur Arbeitslosenquote nun mit großer Spannung erwartet.

Analyse der fundamentalen Ereignisse:Unter den grundlegenden Ereignissen am Dienstag stechen lediglich einige wenige Reden von Vertretern der Federal Reserve hervor. Unserer Ansicht nach sollten die Erwartungen an eine Veränderung der Fed-Einschätzung zur Geldpolitik jedoch gering bleiben, bis die wichtigsten Berichte zu Inflation, Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit veröffentlicht sind. Die Fed konzentriert sich derzeit darauf, den Leitzins beizubehalten, um die Wirkung der letzten drei Zinssenkungen vollständig zur Entfaltung kommen zu lassen. Hinweise auf eine erneute geldpolitische Lockerung dürften daher frühestens nach schwächeren Arbeitsmarktdaten oder nachlassender Inflation auftauchen. Der US‑Dollar befindet sich selbst ohne eine weitere Lockerung der Fed‑Politik in einer sehr schwierigen Lage.Allgemeine Schlussfolgerungen:

Am zweiten Handelstag der Woche könnten beide Währungspaare sehr ruhig verlaufen, da es heute nur wenige wichtige Ereignisse gibt. Der Euro kann in der Spanne von 1,1899–1,1908 gehandelt werden, während das Pfund Sterling in der Spanne von 1,3643–1,3652 gehandelt werden kann. Im Tagesverlauf sind nur sehr schwache Bewegungen zu erwarten, dennoch könnten beide Währungspaare im Laufe dieser Woche weiter steigen.

Hauptregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch des Niveaus) benötigt wird. Je kürzer diese Zeitspanne, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.Trades werden in dem Zeitraum zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Trades manuell geschlossen werden.Auf dem Stundenchart sollten Signale des MACD‑Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegt.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs‑ bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15–20 Pips in die richtige Richtung ist es ratsam, den Stop Loss auf Break-even zu setzen.Was auf den Charts zu sehen ist:Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Zielmarken für das Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Niveaus können in deren Nähe platziert werden.Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – dient als zusätzlicher Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder es wird empfohlen, den Markt zu verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.Anfänger im Forex‑Handel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein umsichtiges Money Management sind die Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.