Der Test des Kurses bei 1,1897 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Euro begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Euros gekauft.
Gestern erklärte Präsident Donald Trump, sein Kandidat für den Posten des Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, könne die US-Wirtschaft um 15 % ankurbeln. Dies löste Verkäufe des Dollars aus, da für jeden offensichtlich ist, dass ein solches Ergebnis kaum ohne aktive Zinssenkungen und eine massive Liquiditätsflut zu erreichen ist – kaum jemand glaubt, dass die US-Wirtschaft in einem solchen Tempo wachsen kann. Stephen Miran, ein Vertreter der Fed, äußerte zudem öffentlich seine Haltung zu weiteren Zinssenkungen, was von den Händlern weitgehend ignoriert wurde und zusätzlichen Druck auf den Dollar ausübte.
Heute stehen in der ersten Tageshälfte keine Veröffentlichungen von Konjunkturdaten aus der Eurozone an, sodass der Aufwärtsschwung des EUR/USD an Dynamik verlieren könnte. In den vergangenen Tagen ist das Währungspaar dank eines schwächeren Dollars, ausgelöst durch dovishe Äußerungen der Federal Reserve, stetig gestiegen. Das Fehlen wichtiger Kennzahlen aus Europa könnte jedoch die aktive Nachfrage nach dem Euro bremsen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie markiert den ungefähren Kurs, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie markiert den ungefähren Kurs, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.