Der Test des Kurses bei 1,3617 erfolgte, als sich der MACD-Indikator gerade von der Nulllinie nach oben zu bewegen begann, was den korrekten Einstiegspunkt für den Kauf des Pfunds bestätigte. Infolgedessen stieg das Währungspaar um mehr als 30 Pips.
Das Pfund legte gegenüber dem Dollar zu, nachdem Stephen Miran, Mitglied des Board of Governors des US Federal Reserve, gestern erklärte, dass die US-Zinsen niedriger sein sollten. Seine Äußerungen lösten eine Welle von Spekulationen an den Devisenmärkten aus, wo Trader aktiv Dollar verkauften, in Erwartung einer Lockerung der Geldpolitik der Fed. Das Britische Pfund hingegen konnte zulegen. Einige Marktteilnehmer interpretierten Mirans Kommentare als Signal für eine baldige Zinssenkung, was die Position des Dollars schwächte. Allerdings ist klar erkennbar, dass Mirans Aussagen nicht vollständig die Gesamtposition der Fed zur sich abschwächenden US-Wirtschaft und der Notwendigkeit von Zinssenkungen widerspiegeln. Viele geldpolitische Entscheidungsträger vertreten eine restriktivere Haltung.
Heute stehen in der ersten Tageshälfte keine wichtigen Konjunkturdaten an, sodass das Britische Pfund alle Chancen hat, seine Aufwertung gegenüber dem US-Dollar fortzusetzen. In der Regel folgen die Devisenmärkte in nachrichtenarmen Phasen den etablierten Bewegungen weiter, und die aktuelle Entwicklung von GBP/USD sieht recht vielversprechend aus.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt den ungefähren Kurs an, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiteres Wachstum über diese Marke hinaus unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt den ungefähren Kurs an, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter diese Marke hinaus unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei der Entscheidung über Einstiege äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes, um nicht in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Trading-Plan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.