Der Test des Kurses bei 156,43 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Paares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht verkauft.
Der Yen wertete gegenüber dem Dollar auf, nachdem Stephen Miran, Mitglied des Board of Governors der US Federal Reserve, gestern sagte, dass die US-Zinssätze deutlich niedriger sein sollten als derzeit. Obwohl seine Aussage – ebenso wie Trumps Bemerkungen über die Notwendigkeit, die US-Wirtschaft zu stimulieren – weitgehend erwartet worden war, setzte sie das Währungspaar USD/JPY dennoch unter gewissen Druck.
Heute wurde die Yen-Stärke gegenüber dem Dollar durch einen starken Anstieg der Maschinenaufträge in Japan unterstützt. Die vom Statistikamt in Tokio veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten einen unerwarteten Anstieg um 25,3 % gegenüber dem Vormonat – der stärkste Sprung seit Jahresbeginn. Exportorientierte Hersteller, insbesondere aus der Maschinen- und Elektronikbranche, erhöhten ihre Bestellungen, was auf eine Erholung der globalen Lieferketten hindeutet. Dies könnte mit dem nachlassenden Einfluss von US-Handelszöllen und der steigenden Nachfrage aus Asien und Europa zusammenhängen, wo Unternehmen ihre Bezugsquellen stärker diversifizieren, um die Abhängigkeit von amerikanischen Lieferanten zu verringern.
Für die Intraday-Strategie stütze ich mich in erster Linie auf das Eintreten von Szenario #1 und #2.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann.
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann.
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, bei dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei ihren Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.