Der Test des Kurses bei 1,3672 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den richtigen Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. In der Folge legte das Währungspaar um mehr als 20 Pips zu.
Die Nachricht, dass die US-Einzelhandelsumsätze im Dezember keinerlei Wachstum verzeichneten, wirkte sich negativ auf den US‑Dollar aus und stützte die Position des Britischen Pfunds in der ersten Tageshälfte. Dies kam für Marktteilnehmer, die vor den Feiertagen mit einer Belebung der Konsumnachfrage gerechnet hatten, als unangenehme Überraschung. Das Ausbleiben von Wachstum deutet auf eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität in den USA hin, was sich wiederum auf die künftigen Zinsentscheidungen der Federal Reserve auswirken könnte.
Aus Sicht der makroökonomischen Daten dürfte es heute im Vereinigten Königreich recht ruhig bleiben. Da keine wichtigen Konjunkturberichte erwartet werden, wird dem Markt wahrscheinlich ein neuer Anlass fehlen, den Wert des Britischen Pfunds neu zu bewerten. Dies schafft günstige Bedingungen für diejenigen Marktteilnehmer, die zuvor auf eine Aufwertung von GBP/USD gesetzt haben und auf eine Fortsetzung des in der vergangenen Woche beobachteten Aufwärtstrends hoffen. Der gestrige Rückgang des Währungspaares dürfte eher eine vorübergehende Korrektur gewesen sein und könnte, sofern heute keine negativen Daten bestätigt werden, vollständig wieder ausgeglichen werden.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiteres Wachstum oberhalb dieses Levels eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unterhalb dieses Levels eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten bei der Wahl ihrer Einstiege äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt, um nicht von scharfen Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie stets Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Trading-Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.