Der Test des Preisniveaus von 155,11 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Dollar verkauft und die gesamte Abwärtsbewegung verpasst.
Die Schwächung der amerikanischen Währung wurde durch enttäuschende Nachrichten ausgelöst: Die Einzelhandelsumsätze in den USA zeigten im Dezember kein Wachstum, was erneute Käufe des japanischen Yen zur Folge hatte. Dieses Ergebnis überraschte die Finanzmärkte, die im Vorfeld der Neujahrsfeiertage mit einer Belebung der Verbrauchernachfrage gerechnet hatten. Andererseits ermöglicht die Stagnation im Einzelhandel der Federal Reserve, ihr Inflationsziel zu erreichen. Eine anhaltend robuste Konsumnachfrage ist traditionell einer der Faktoren, die den Inflationsdruck aufrechterhalten. Ein Nachfrückgang kann das Tempo des Preisanstiegs verlangsamen, was die Fed wiederum zu einer lockeren Geldpolitik veranlassen könnte. Da viele Trader mögliche Währungsinterventionen der Bank of Japan fürchteten, lieferte der starke Rückgang des Dollars nach Veröffentlichung der Daten einen guten Anlass, japanische Yen zu kaufen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten aus dem Markt, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer, im Voraus definierter Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader langfristig eine Verluststrategie.