Der Test des Kurses bei 1,1907 erfolgte, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich unterhalb der Nulllinie befand, was das Abwärtspotenzial des Euro begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine Euro-Verkäufe getätigt.
Der Dollar zeigte ausgeprägte Stärke. Dies war auf nachlassende Sorgen über einen möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten zurückzuführen. Die veröffentlichten Daten wiesen für Januar in den USA die Schaffung von 130.000 neuen Arbeitsplätzen und einen Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,3 % aus. Dieser unerwartete Beschäftigungsanstieg deutet auf einen robusteren US-Arbeitsmarkt hin, als viele Experten erwartet hatten. Die Auswirkungen des Berichts machten sich umgehend am Devisenmarkt bemerkbar. Der deutliche Anstieg des US-Dollar-Kurses spiegelt das gestiegene Vertrauen der Anleger in die US-Wirtschaft im Vergleich zu anderen großen Wirtschaftsmächten wider.
Heute stehen keine Veröffentlichungen aus der Eurozone auf dem Kalender, daher richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Reden zweier einflussreicher Vertreter der Europäischen Zentralbank: Bundesbank-Präsident Joachim Nagel und EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel. Äußerungen hochrangiger Zentralbankvertreter, wie des Chefs der deutschen Notenbank und eines Mitglieds des EZB-Führungsgremiums, dienen als wichtige Orientierung für das Verständnis des zukünftigen Kurses der EZB. Ihre Reden greifen häufig ein breites Spektrum relevanter wirtschaftlicher Themen auf – von der Inflationsentwicklung und der Lage am Arbeitsmarkt bis hin zur Wachstumsdynamik der Eurozonen-Wirtschaft und den Auswirkungen geopolitischer Faktoren auf die Finanzstabilität. Für Investoren und Analysten bietet dies eine wertvolle Gelegenheit, klarere Einblicke in mögliche zukünftige Schritte der EZB zu gewinnen. Besondere Aufmerksamkeit gilt in der Regel den Ausführungen von Joachim Nagel, dem Leiter der Zentralbank der größten Volkswirtschaft der Eurozone, da seine Position häufig breitere Strömungen und Stimmungen innerhalb der EZB selbst widerspiegelt.
Bezüglich der Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf Szenario #1 und Szenario #2 stützen.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau, auf dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten aus dem Markt, um zu vermeiden, von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management einsetzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Trading-Plan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader auf Dauer eine verlustreiche Strategie.