Der Test des Preisniveaus von 153,45 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich von der Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund kaufte ich keine US‑Dollar und verpasste die gesamte Aufwärtsbewegung.
Der US‑Dollar legte stark zu, während der japanische Yen nachließ, nachdem bekannt wurde, dass im vergangenen Monat in den USA 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote auf 4,3 % gesunken ist. All dies fiel deutlich besser aus als die Prognosen der Ökonomen. Diese Daten wirkten als unerwartetes Signal für einen robusten US‑Arbeitsmarkt und veranlassten Anleger dazu, die Aussichten für die amerikanische Wirtschaft neu zu bewerten. Das durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze gestützte Vertrauen in das Wachstum milderte Befürchtungen über eine mögliche Abschwächung, die den Dollar zuvor belastet hatten. Infolgedessen verzeichnete die US‑Währung an den Weltmärkten einen deutlichen Anstieg.
Vor diesem Hintergrund gab der japanische Yen leicht nach, was jedoch nicht zu einer Umkehr des bullischen Marktes führte. Die Attraktivität amerikanischer Anlagen war ein kurzfristiges Phänomen, das Kapitalabflüsse aus riskanteren oder weniger rentablen Währungen auslöste, zu denen in diesem Zusammenhang der Yen gezählt wird.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.