Das Währungspaar GBP/USD tut sich schwer, an die gestrige Erholung von einem neuen Februartief anzuknüpfen, das sich knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,3500 gebildet hatte. Der Druck durch negative Faktoren wird jedoch teilweise abgefedert, da Marktteilnehmer offenbar vor der Veröffentlichung des Protokolls der FOMC-Sitzung auf aggressive Richtungspositionen verzichten.
Gleichzeitig konnten die heute etwas erfreulicheren Konjunkturdaten aus Großbritannien die Auswirkungen der schwachen Arbeitsmarktdaten vom Dienstag nicht überdecken. Diese haben die Erwartungen an eine Zinssenkung der Bank of England im März verstärkt und lasten auf dem britischen Pfund.
Eine moderate Aufwertung des US-Dollar begrenzt zudem das Aufwärtspotenzial von GBP/USD. Dennoch könnte der insgesamt eher „dovish“ eingeschätzte Ausblick für die Federal Reserve weitere Dollar-Gewinne begrenzen und dazu beitragen, die Verluste des Währungspaares einzuhegen.
Der 200-Perioden-SMA zeigt eine moderate Aufwärtsbewegung, und GBP/USD notiert leicht darüber, stößt jedoch am 9-Perioden-EMA auf Widerstand. Ein Ausbruch über diese Hürde würde den Aufwärtsimpuls stärken. Fällt das Paar hingegen wieder unter den 200-Perioden-SMA, könnte dies Verkäufer aktivieren und zu weiteren Rückgängen führen. Zudem ist zu beachten, dass der RSI im Tageschart in den negativen Bereich gerutscht ist, was auf eine nachlassende Stärke der Bullen hindeutet.