Für Donnerstag sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte angesetzt. Im Wesentlichen ist der einzige nennenswerte Bericht jener zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Händler im Februar bereits alle wichtigen Daten zum Zustand des US-Arbeitsmarktes erhalten haben. Und diese Daten erwiesen sich als äußerst widersprüchlich. So blieben beispielsweise die JOLTs- und ADP-Berichte deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der Arbeitslosenbericht zeigte einen Rückgang, während der NonFarm-Payrolls-Bericht für Januar zwar einen soliden Wert auswies, jedoch eine insgesamt enttäuschende Zahl für das Jahr 2025. Daher würden wir uns mit der Schlussfolgerung zurückhalten, dass sich der Arbeitsmarkt erholt. Ein sehr wichtiger Punkt ist, wo und wann diese Erholung einsetzen wird. Im gesamten Jahr 2025 wurden in der US-Wirtschaft nur 180.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:Am vorletzten Handelstag der Woche könnte am Markt relative Ruhe mit geringer Volatilität herrschen. Der Euro kann heute aus den Bereichen 1,1830–1,1831 und 1,1745–1,1754 gehandelt werden, während das Britische Pfund aus dem Bereich 1,3484–1,3489 gehandelt werden kann. Für ein deutliches und anhaltendes Wachstum der US‑Währung gibt es nach wie vor keine Grundlage, doch zeigen die Trends beider Währungspaare derzeit nach unten.
Wichtigste Regeln des Handelssystems:Die Signalfestigkeit wird durch die Zeit bestimmt, die zur Ausbildung des Signals (Abprall oder Durchbruch des Levels) benötigt wird. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn an einem bestimmten Level zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale generieren oder überhaupt keine Signale liefern. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.Trades werden in dem Zeitraum zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.Im Stundenchart sollten Signale des MACD‑Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegen.Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Preis 15–20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, ist es ratsam, den Stop Loss auf Break-even zu setzen.Was auf den Charts zu sehen ist:Unterstützungs- und Widerstandslevels dienen als Ziele für das Öffnen von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Levels können in ihrer Nähe platziert werden.Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und auf die bevorzugte Handelsrichtung hinweisen.Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – fungiert als ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder es wird empfohlen, den Markt zu verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.Anfänger im Forex‑Handel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein solides Money Management sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Trading.