Der Preistest bei 1,3564 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für Verkäufe des Pfunds bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um mehr als 40 Pips.
Daten, die auf eine verlangsamte Inflation im Vereinigten Königreich hinwiesen, lösten zu Beginn des Tages eine Verkaufswelle beim Britischen Pfund aus. Die veröffentlichten Berichte zeigten, dass die Verbraucherpreise im Land sich unerwartet langsamer erhöhten und unter den Prognosen der Ökonomen lagen. Dies wirkte sich unmittelbar auf den Devisenmarkt aus und führte zu einem spürbaren Rückgang des Pfundkurses gegenüber den wichtigsten Währungen. Starke US-Daten sorgten am Nachmittag für eine weitere Verkaufswelle im Währungspaar GBP/USD.
Heute könnte sich das Pfund leicht erholen, da außer dem Bericht über den Saldo der Industrieaufträge der Confederation of British Industry nichts Bedeutendes auf dem Kalender steht. Dieser Indikator spiegelt die Planungen der Unternehmen für das Volumen neuer Aufträge wider und dient als Frühindikator für die Verfassung des verarbeitenden Gewerbes. Ein Rückgang oder eine Stagnation dieses Index könnte die Sorge über eine Verlangsamung der britischen Wirtschaft verstärken, was sich wiederum negativ auf den Wechselkurs des Pfunds auswirken würde. Angesichts der Tatsache, dass der Markt aufgrund der jüngsten Inflationsdaten bereits mit einer potenziellen Schwäche des Pfunds rechnet, könnten negative Nachrichten aus dem verarbeitenden Gewerbe weitere Verkäufe auslösen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher an den Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 orientieren.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt in etwa das Kursniveau, an dem man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiteres deutliches Kurswachstum über diesem Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt in etwa das Kursniveau, an dem man den Take Profit setzen oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer deutlicher Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer, im Voraus festgelegter Handelsplan – wie oben beschrieben – unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler auf Dauer eine verlustreiche Strategie.