Der Test des Kurses bei 1,1790 fand statt, als der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie gefallen war und damit das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Euro nicht verkauft.
Am Vortag setzte der Euro seine rasche Talfahrt gegenüber dem Dollar fort, angetrieben durch ermutigende US-Arbeitsmarktdaten, insbesondere die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Heute stehen wichtige Kennzahlen zur Veröffentlichung an, die den aktuellen Stand der Geschäftsaktivität in der Eurozone widerspiegeln. Die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor werden ausschlaggebend dafür sein, in welche Richtung sich der Euro in der ersten Tageshälfte bewegt. Die von S&P Global berechneten PMI-Indizes dienen als Frühindikatoren, die eine Einschätzung des aktuellen Zustands der Wirtschaft ermöglichen, noch bevor detailliertere Berichte vorliegen. Ein anhaltender Anstieg der Indikatoren für das verarbeitende Gewerbe weist in der Regel auf höhere Produktionsvolumina, steigende Auftragslagen und folglich auf potenzielle Zuwächse bei den Beschäftigungszahlen hin. Ebenso deuten positive Entwicklungen beim Indikator für den Dienstleistungssektor auf eine steigende Verbrauchernachfrage und eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit in der Dienstleistungsbranche hin, die einen bedeutenden Teil der Wirtschaft ausmacht. Gute Werte werden dem Euro helfen, sich nach dem gestrigen Rückgang zu korrigieren.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt den ungefähren Kurs, auf dessen Niveau man Take Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger an den Forex-Märkten sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten außerhalb des Marktes, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer, im Voraus definierter Handelsplan – wie oben beschrieben – unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustbringende Strategie.