Der Preistest bei 154,94 fand statt, als der MACD-Indikator sich deutlich von der Nulllinie nach oben entfernt hatte, was das Aufwärtspotenzial des Dollars begrenzte. Der zweite Test bei 154,94 fiel mit einem MACD im überkauften Bereich zusammen, was zur Umsetzung des Verkaufsszenarios Nr. 2 für den Dollar führte, jedoch fiel das Währungspaar nicht.
Der japanische Yen setzte seine Abwertung gegenüber dem US‑Dollar fort und zeigte dabei eine hohe Sensibilität gegenüber den Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die veröffentlichten Berichte, darunter die Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung, fielen besser aus als erwartet, stärkten die US‑Währung und setzten den Yen zusätzlich unter Druck. Dies verschärfte den in dieser Woche beobachteten Abschwächungstrend der japanischen Währung. Anleger, die sich an den robusten US-Konjunkturdaten orientieren, verlagerten Kapital in US‑Anlagen, was typischerweise den Dollar gegenüber dem Yen aufwertet. Diese Bewegung spiegelt Unterschiede in der Geldpolitik und in den wirtschaftlichen Perspektiven der beiden Länder wider.
Die heutigen Daten, die einen Rückgang des japanischen Verbraucherpreisindex auf 1,5 % zeigen, haben das Argument für einen vorsichtigeren Kurs der Bank of Japan bei Zinserhöhungen gestärkt und üben zusätzlichen Druck auf den Yen aus. Dieser unerwartete disinflationäre Impuls, der von den Prognosen der Analysten abweicht, unterstreicht die Komplexität der wirtschaftlichen Lage im Land und stellt die Zentralbank vor die schwierige Aufgabe, ein Gleichgewicht zwischen Inflationskontrolle und der Unterstützung des fragilen Wirtschaftswachstums zu finden.
Der Rückgang der Inflation auf 1,5 %, deutlich unter das Inflationsziel der Bank of Japan von 2 %, wirft Fragen nach der Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung Japans auf. Solange der Inflationsdruck schwach bleibt, könnte jede aggressive Straffung der Geldpolitik den Konsum und die Investitionen dämpfen und damit die jüngsten Fortschritte gefährden. Dies verstärkt den Abwärtsdruck auf den Yen, da niedrigere Zinssätze die japanische Währung im Vergleich zu Anlagen in höher verzinsten Ländern für ausländische Investoren weniger attraktiv machen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management einsetzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Trading-Plan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.