Der Test des Kurses bei 1,1773 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für Käufe des Euro bestätigte. In der Folge stieg das Paar in Richtung des Zielniveaus von 1,1802.
Die Niederlage von Präsident Donald Trump vor dem Supreme Court in Bezug auf die im vergangenen Jahr verhängten Zölle löste erhebliche Marktinstabilität aus. Als Reaktion darauf drohte Trump mit der Einführung neuer Abgaben und versprach, die bestehenden Zölle auf anderem Wege aufrechtzuerhalten. Es ist jedoch klar, dass Präsident Trump trotz dieses rechtlichen Rückschlags seine Absichten kaum aufgeben wird. Seine Rhetorik ist noch aggressiver geworden, und seine Ankündigungen, neue Zölle einzuführen oder alternative Wege zu finden, um die bestehenden Maßnahmen aufrechtzuerhalten, haben eine Welle der Besorgnis neu entfacht, die die Position des Dollars geschwächt hat.
In den frühen Stunden des heutigen Tages richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Indikatoren des IFO-Instituts. Die Veröffentlichung der drei wichtigen Indizes – des Geschäftsklimaindex, des Lageindex und des Index der Geschäftserwartungen – ermöglicht eine Einschätzung der deutschen Wirtschaft. Diese Kennzahlen dienen als Spiegel der Stimmung im Unternehmensumfeld und spiegeln die Einschätzungen der Unternehmer zur aktuellen Lage sowie ihre Erwartungen für die Zukunft wider. Eine Verbesserung dieser Indizes im Vergleich zu den Prognosen kann den Euro stützen. Neben den deutschen Daten werden heute auch die Inflationszahlen aus Italien veröffentlicht. Der Verbraucherpreisindex für Italien beeinflusst die Einschätzung der gesamten Inflationslage in der Eurozone. Stabile oder moderat rückläufige Werte können die Angemessenheit der aktuellen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bestätigen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Am besten halten Sie sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Reports aus dem Markt heraus, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Um erfolgreich zu handeln, brauchen Sie einen klaren Trading-Plan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader eine verlustreiche Strategie.