GBP/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 23. Februar (US‑Sitzung)

Trade-Analyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund

Der Test des Niveaus von 1,3528 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft. Der zweite Test von 1,3528 aktivierte Verkaufs-Szenario Nr. 2 und führte zu einem Rückgang des Paares um 30 Punkte.

Das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten aus Großbritannien kam dem Pfund nicht zugute, da trotz Versuchen, den Kurs nach oben zu treiben, keine neuen Käufer in den Markt eintraten. GBP/USD zeigte in der ersten Tageshälfte eine träge Dynamik, was die allgemeine Unsicherheit der Trader in Bezug auf die Perspektiven der britischen Währung widerspiegelte. Das Ausbleiben neuer positiver Impulse, die Käufer hätten anlocken können, führte eher zu einer Konsolidierung in einer engen Handelsspanne als zu weiterem Wachstum.

Im weiteren Verlauf wird sich die Aufmerksamkeit auf die US-Handelszölle richten, und jede neue Äußerung oder Maßnahme von Präsident Donald Trump zur Einführung oder Aufhebung von Zöllen könnte heftige Schwankungen an den Devisenmärkten auslösen. Neben den Handelskonflikten werden die Marktteilnehmer die Kommentare von Christopher Waller, einem Mitglied des FOMC, genau verfolgen. Seine Aussagen könnten Hinweise auf die künftigen Pläne der Federal Reserve in Bezug auf Geldpolitik, Zinssätze und die Aussichten für das Wirtschaftswachstum liefern.

Die Daten zu den Veränderungen bei den US-Fabrikaufträgen gelten zwar als nachrangige Konjunkturindikatoren, können aber zusätzliche Informationen über den Zustand der amerikanischen Wirtschaft liefern.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3518 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Zielanstieg bis 1,3550 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3550 werde ich die Long-Positionen schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus). Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Daten zu rechnen. Wichtig: Vor dem Kaufen sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus anzusteigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, das Pfund zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3499 kommt und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur führen. Anschließend ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3518 und 1,3550 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane heute, das Pfund nach einem Ausbruch unter 1,3499 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird 1,3469 sein. Dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund wird heute im Falle starker US-Daten zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkaufen sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, das Pfund zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,3518 kommt und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtskorrektur auslösen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3499 und 1,3469 zu erwarten.

Erklärung der Chartmarkierungen

Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für den Kauf des Handelsinstruments.Dicke grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, in dem Gewinne gesichert werden sollten, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.Dünne rote Linie – Einstiegskurs für den Verkauf des Handelsinstruments.Dicke rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. -Bereich, in dem Gewinne gesichert werden sollten, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig

Unerfahrene Forex-Trader sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Vorsicht treffen. Am besten bleibt man dem Markt vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte fern, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren – insbesondere, wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader zwangsläufig eine verlustreiche Strategie.