Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 26. Februar? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Mittwochstrades: 1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD legte am Mittwoch deutlich zu, ohne dass die Bewegung mit makroökonomischen Veröffentlichungen in Verbindung stand. Der Kurs durchbrach die abwärtsgerichtete Trendlinie und bildete eine neue aufwärtsgerichtete Trendlinie. Damit hat sich der Trend für das britische Pfund eindeutig auf einen Aufwärtspfad verlagert, der als recht solide eingestuft werden kann. Die einzige Frage ist, wie lange er anhalten wird. In den vergangenen Wochen stand das Pfund vor zahlreichen Herausforderungen, doch jede schwierige Phase endet irgendwann. Das makroökonomische und fundamentale Umfeld für den Dollar ist nicht besser, weshalb wir nicht mit einer starken Aufwertung der US‑Währung rechnen. In dieser Woche stehen jedoch nur sehr wenige geplante Ereignisse und Veröffentlichungen an, sodass Einsteiger im Handel dem technischen Bild mehr Aufmerksamkeit schenken müssen. Derzeit signalisiert die technische Analyse einen Anstieg der britischen Währung.

5M‑Chart des GBP/USD‑Währungspaares

Im 5-Minuten-Chart bildeten sich am Mittwoch fünf auffällige Handelssignale. In der Nacht prallte das Paar perfekt vom Bereich 1,3484–1,3489 ab, auch wenn dieses Signal aus naheliegenden Gründen nur schwer nutzbar war. Während der europäischen Handelssitzung prallte das Paar ebenfalls perfekt vom Niveau 1,3529 ab, anschließend erneut vom Bereich 1,3484–1,3489 und ein weiteres Mal von 1,3529, bevor es schließlich den Bereich 1,3484–1,3489 nach unten durchbrach. Damit hatten Trader im Tagesverlauf die Möglichkeit, mindestens vier Positionen zu eröffnen, von denen drei profitabel waren.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar den Abwärtstrend durchbrochen und ist bereit für weiteres Wachstum. Es gibt keine übergeordneten Gründe für ein mittelfristiges Wachstum des Dollars; daher erwarten wir, dass der globale Aufwärtstrend von 2025 sich im Jahr 2026 fortsetzt, was das Paar mindestens bis zur Marke von 1,4000 treiben könnte. In den letzten Wochen entwickelte sich die Situation häufig zum Nachteil der britischen Währung, und der Markt hat negative Nachrichten aus den USA oftmals ignoriert.

Am Donnerstag können Anfänger erwägen, Long-Positionen nach einem Kaufsignal aus dem Bereich 1,3529–1,3543 einzugehen, mit einem Ziel bei 1,3643–1,3652. Eine Kursfixierung unterhalb des Bereichs 1,3529–1,3543 eröffnet die Möglichkeit, Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,3484–1,3489 zu eröffnen.

Im 5-Minuten-Chart sind folgende Niveaus zu beachten: 1,3319–1,3331, 1,3365, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695, 1,3741–1,3751, 1,3814–1,3832, 1,3891–1,3912 und 1,3975. Am Donnerstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen angesetzt, und in den USA wird lediglich ein Bericht zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe erwartet. Der Aufwärtstrend ist nun intakt, allerdings könnte die Volatilität heute gering ausfallen.

Hauptregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung benötigt wird (Abpraller oder Durchbruch des Niveaus). Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Positionen aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder gar keine Signale erzeugen. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsphase einzustellen.Positionen werden in dem Zeitraum eröffnet, der zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung liegt; danach sollten alle Trades manuell geschlossen werden.Im Stundenchart sollten Signale des MACD-Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine ausgeprägte Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegen.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, ist es ratsam, den Stop Loss auf Break-even nachzuziehen.Was auf den Charts zu sehen ist:Unterstützungs- und Widerstandsniveaus dienen als Ziele für das Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – dient als ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.Wichtige Reden und Berichte (stets im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder es wird empfohlen, den Markt vorübergehend zu verlassen, um eine scharfe Kursumkehr gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.Anfänger im Forex-Markt sollten daran denken, dass nicht jede Position profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind die Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.