Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. Februar? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse vom Donnerstag: 1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das GBP/USD-Paar ist am Donnerstag stark eingebrochen. Die Faktoren, die den Rückgang des britischen Pfunds – oder vielmehr den Anstieg der amerikanischen Währung – ausgelöst haben, waren die gleichen wie beim EUR/USD-Paar. Ein neuer militärischer Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan hat begonnen, und die Verhandlungen über das Atomabkommen zwischen den USA und Iran sind gescheitert. Daher war es für den Markt naheliegend anzunehmen, dass Donald Trump bald einen großangelegten Schlag gegen Teheran sowie andere iranische Städte und Einrichtungen anordnen würde. Das Pfund Sterling, das gerade erst begonnen hatte, einen Aufwärtstrend auszubilden, stürzte daraufhin wie ein Stein ab. Wie wir sehen, handelt der Markt de facto nur den Dollar. Das Schicksal anderer Währungen hängt davon ab, wie der Dollar gehandelt wird. In letzter Zeit hat die amerikanische Währung eindeutig Rückenwind. Ihr Status als „sicherer Hafen“ stützt sie weiterhin, und viele negative Nachrichten und Berichte von jenseits des Atlantiks wurden von den Tradern schlicht ignoriert.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Auf dem 5-Minuten-Chart bildeten sich am Donnerstag mehrere handelbare Signale, die Beachtung verdienten. Das erste Handelssignal im Bereich von 1,3529–1,3543 erwies sich zwar als nicht ganz präzise, dennoch konnten darauf basierend Short-Positionen eröffnet werden. In der Folge wurde der Bereich von 1,3484–1,3489 nach unten durchbrochen, und der Bereich von 1,3437–1,3446 wurde sehr sauber abgearbeitet. Nach der Aufwärtskorrektur von diesem Bereich konnten Trader ihre Short-Positionen mit Gewinn schließen und sogar Long-Positionen eröffnen, die ebenfalls Profit einbrachten.

Wie man am Freitag handelt:

Auf dem Stunden-Chart hat das GBP/USD-Paar den Abwärtstrend gebrochen und unmittelbar darauf auch einen neuen Aufwärtstrend durchbrochen. Es gibt keine übergeordneten fundamentalen Gründe für ein mittelfristiges Wachstum des US-Dollars, daher erwarten wir für 2026 die Fortsetzung des seit 2025 bestehenden globalen Aufwärtstrends, der das Paar zumindest in Richtung der Marke von 1,4000 treiben könnte. In den letzten Wochen war die Marktstruktur häufig ungünstig für die britische Währung, und negative Nachrichten aus den USA wurden vom Markt oft ignoriert.

Am Freitag können unerfahrene Trader neue Long-Positionen eröffnen, wenn der Bereich von 1,3484–1,3489 überwunden wird, mit einem Ziel bei 1,3529–1,3543. Eine feste Preisetablierung unterhalb des Bereichs von 1,3484–1,3489 eröffnet die Möglichkeit, Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,3437–1,3446 einzugehen.

Auf dem 5-Minuten-Chart kann derzeit an den Marken 1,3319–1,3331, 1,3365, 1,3403–1,3407, 1,3437–1,3446, 1,3484–1,3489, 1,3529–1,3543, 1,3643–1,3652, 1,3695, 1,3741–1,3751, 1,3814–1,3832, 1,3891–1,3912 und 1,3975 gehandelt werden. Für Freitag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Veröffentlichungen vorgesehen; in den USA wird lediglich der Erzeugerpreisindex veröffentlicht, den wir nicht als bedeutenden Indikator einstufen. Eine Marktreaktion darauf ist nur bei einer deutlichen Abweichung von den Prognosen zu erwarten.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Formierung (Abprall oder Durchbruch des Levels) benötigt wird. Je kürzer diese Zeit ist, desto stärker das Signal.Wenn um ein bestimmtes Level herum zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar zahlreiche Fehlsignale oder überhaupt keine Signale generieren. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung einzustellen.Trades werden in der Zeitspanne zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Positionen manuell geschlossen werden.Auf dem Stunden-Chart sollten Signale des MACD-Indikators idealerweise nur gehandelt werden, wenn eine gute Volatilität vorliegt und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt ist.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Kursbewegung von 20 Pips in die richtige Richtung ist es ratsam, den Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen.Erklärung der Charts:Unterstützungs- und Widerstandslevels dienen als Ziele für das Eröffnen von Kauf- oder Verkaufstrades. Take-Profit-Marken können in deren Nähe platziert werden.Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – fungiert als zusätzlicher Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender zu finden) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Während dieser Ereignisse sollte daher mit maximaler Vorsicht gehandelt werden, oder es wird empfohlen, den Markt zu verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.