Der Preistest bei 1,3536 fiel mit einem Moment zusammen, in dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen. Das bestätigte einen korrekten Einstiegspunkt für Käufe im Pfund. In der Folge stieg das Währungspaar um 20 Pips.
Im Anschluss daran gab das Pfund Sterling jedoch deutlich nach – eine direkte Folge der verstärkten Gerüchte und Spekulationen über eine mögliche weitere Zinssenkung durch die Bank of England. Diese Nachrichten setzten die Landeswährung erheblich unter Druck und lösten eine Verkaufswelle aus.
Der heutige Handel wird von einer genauen Beobachtung der Äußerungen von Notenbankvertretern geprägt sein, insbesondere von Huw Pill, Mitglied des Monetary Policy Committee der Bank of England. Seine anstehenden Bemerkungen dürften sich vor allem auf mögliche Schritte in Richtung einer Senkung des Leitzinses im Vereinigten Königreich beziehen. Diese Stellungnahme ist für Marktteilnehmer von großer Bedeutung, da sie die weitere Richtung des Pfund-Wechselkurses bis zum Ende der Woche und die allgemeinen Markterwartungen in Bezug auf die Geldpolitik maßgeblich beeinflussen kann. Investoren werden Pills Kommentare sorgfältig nach Hinweisen auf die Bereitschaft der BoE zur Lockerung der monetären Bedingungen analysieren. Jegliche Signale über unmittelbar bevorstehende oder stärker als erwartet ausfallende Zinssenkungen könnten eine neue Verkaufswelle beim Britischen Pfund auslösen und dessen Schwäche verstärken. Fallen Pills Äußerungen dagegen zurückhaltender aus oder deuten sie auf einen längeren Zeithorizont für Zinssenkungen hin, könnte dies dem Pfund vorübergehend etwas Entlastung verschaffen und zu einer teilweisen Kurserholung führen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund am Einstiegspunkt um 1,3494 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Ziel bei 1,3512 (dickere grüne Linie im Chart). Bei 1,3512 plane ich, meine Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 30–35 Pips von diesem Niveau). Mit einem Anstieg des Pfunds ist nur nach klar restriktiven Kommentaren von Pill zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade eine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute einen Kauf des Pfunds, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3485 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Man kann dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3494 und 1,3512 rechnen.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane heute, das Pfund nach einem Durchbruch des Niveaus von 1,3485 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen kann. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3465 sein, wo ich plane, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung Long-Positionen zu eröffnen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Verkäufer des Pfunds werden aktiv, falls die Kommentare eher dovish ausfallen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade eine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Außerdem plane ich heute einen Verkauf des Pfunds, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3494 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Man kann dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3485 und 1,3465 rechnen.
Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Am besten bleibt man dem Markt fern, bevor wichtige fundamentale Berichte veröffentlicht werden, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Um erfolgreich zu handeln, brauchen Sie einen klaren Trading-Plan wie oben dargestellt. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler eine verlustreiche Strategie.