Handelsrückblick und Empfehlungen für den Handel mit der europäischen Währung
Der Test des Kursniveaus von 1,1817 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen und damit einen sauberen Einstiegspunkt für Euro-Käufe bestätigte. Allerdings gelang es dem Währungspaar nicht, den Aufwärtstrend fortzusetzen, was zu einem Verlust führte.
Trotz positiver Konjunkturdaten aus Deutschland und Frankreich konnte der Euro seine Gewinne nicht ausbauen. In der europäischen Vormittagssitzung legte der Euro gegenüber dem US‑Dollar und anderen wichtigen Währungen nur leicht zu, während die Handelsvolumina moderat blieben – ein Hinweis auf eine abwartende Haltung vieler Marktteilnehmer.
Der wahrscheinlichste Grund dafür ist die Veröffentlichung mehrerer wichtiger US‑Makrodaten, die für die zweite Tageshälfte erwartet werden. Im Mittelpunkt steht vor allem der Producer Price Index (PPI), der als Frühindikator für die Inflation auf der Produktionsstufe gilt. Neben dem Gesamtindex wird dem „Kern“-PPI, der starke Schwankungen bei Nahrungsmittel- und Energiepreisen ausklammert, besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Fallen die Daten robust aus, dürfte der Druck auf den Euro rasch zurückkehren und der Dollar wieder an Stärke gewinnen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, wenn der Kurs den Bereich um 1,1811 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 1,1835. Bei 1,1835 plane ich, den Markt zu verlassen und außerdem einen Verkauf des Euro in die Gegenrichtung in Betracht zu ziehen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau. Ein kräftiger Anstieg des Euro ist nur nach schwachen Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig: Vor einem Kauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, wenn das Niveau von 1,1792 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Es ist dann mit einem Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus bei 1,1811 und 1,1835 zu rechnen.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem er das Niveau von 1,1792 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1776, wo ich den Markt verlassen und unmittelbar in die Gegenrichtung kaufen möchte (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Währungspaar wird bei starken Konjunkturdaten zurückkehren. Wichtig: Vor einem Verkauf unbedingt sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, wenn das Niveau von 1,1811 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Es ist dann mit einem Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus bei 1,1792 und 1,1776 zu rechnen.
Erklärung zur Chartanalyse
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Kaufpositionen des Instruments;Breite grüne Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkaufspositionen des Instruments;Breite rote Linie – geschätztes Take-Profit-Niveau bzw. Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Vorsicht treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Wirtschaftsdaten aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf den aktuellen Marktbedingungen beruhen, sind für Intraday-Händler eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Strategie.