EURUSD: Einfache Trading-Tipps für Anfänger am 10. März. Analyse der gestrigen Forex-Trades

Analyse der Trades und Handelstipps für die Gemeinschaftswährung Euro

Der Preistest bei 1,1571 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach oben zu bewegen begann, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe im Euro bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar bis zum Zielniveau von 1,1618.

Die gestrigen Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump über ein baldiges Ende eines möglichen Konflikts mit dem Iran hatten spürbare Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Seine Worte wurden von Anlegern als Signal für eine Entspannung der geopolitischen Lage aufgefasst, die traditionell zu Korrekturen in als sicher geltenden Anlageklassen führt. Die Reaktion folgte prompt: Die US-Währung geriet unter Druck, was sich in Verkäufen des Dollars gegenüber den wichtigsten Weltwährungen niederschlug. Parallel zur Abschwächung des Dollars belebten sich die Risikomärkte. Die europäische Gemeinschaftswährung legte deutlich zu und erholte sich, da die Sorgen über mögliche globale wirtschaftliche Schocks nachließen.

Heute richten Marktteilnehmer ihr Augenmerk auf die Daten zur Handelsbilanz aus Deutschland und Frankreich. Diese wichtigen Indikatoren der wirtschaftlichen Aktivität für die größten Volkswirtschaften der Eurozone ermöglichen eine Einschätzung ihrer außenwirtschaftlichen Entwicklung. Parallel dazu findet das Treffen der Finanzminister der Europäischen Union statt. Es wird erwartet, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage des Blocks vor dem Hintergrund der Situation im Nahen Osten im Mittelpunkt der Diskussionen stehen wird. Die Folgen des Konflikts im Nahen Osten für die globalen Energiemärkte und die potenziellen Gefahren für die Stabilität der europäischen Wirtschaft werden zweifellos eine detaillierte Analyse und eine abgestimmte Position der politischen Entscheidungsträger erfordern. Die Kombination aus makroökonomischen Daten und politischen Konsultationen schafft Voraussetzungen für eine erhöhte Marktvolatilität.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.

Kaufszenarien

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, Euro zu kaufen, wenn der Kurs etwa 1,1631 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,1682. Auf dem Niveau von 1,1682 möchte ich den Markt verlassen und außerdem Euro in die Gegenrichtung verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt aus. Ein Anstieg des Euro ist heute nur nach starken deutschen Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1605 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtswende am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1631 und 1,1682 ist dann zu erwarten.

Verkaufsszenarien

Szenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1605 erreicht (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1565, wo ich meine Short-Positionen schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung kaufen möchte (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Druck auf das Währungspaar kehrt heute nur bei schwachen Konjunkturdaten zurück. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem, Euro zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,1631 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1605 und 1,1565 ist dann zu erwarten.

Was im Chart zu sehen ist:Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;Die dicke grüne Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie Take Profit setzen oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;Die dicke rote Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie Take Profit setzen oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;Der MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Sorgfalt treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt draußen zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.