Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 11. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Dienstags-Trades: 1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD setzte seine Aufwärtsbewegung am Dienstag fort, doch der Auftrieb bleibt sehr schwach und könnte schnell wieder verpuffen. In den vergangenen Tagen haben die Märkte positiv auf Trumps Aussagen reagiert, wonach der Krieg im Iran möglicherweise bald zu Ende gehen könnte. Der US-Präsident verkündete zudem gestern, dass die Straße von Hormus wieder freigegeben werde. In der Folge gaben die Ölpreise nach und der Dollar schwächte sich ab. Allerdings schenkten nur wenige den Stellungnahmen aus Teheran Beachtung, wo man Amerika als Reaktion auf neue Raketenangriffe aus Washington mit der Vernichtung drohte und zugleich erklärte, dass kein einziges Barrel Öl durch die Straße von Hormus passieren werde. Damit wurde zwar ein kleiner Schritt in Richtung Deeskalation des Konflikts getan, doch sind noch viele weitere erforderlich, um ihn vollständig zu lösen. Der Markt bleibt weiterhin darauf ausgerichtet, den Dollar zu kaufen, und wird in jeder gefährlichen Situation nicht zögern, dies zu tun.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-PaaresAuf dem 5‑Minuten‑Chart wurden am Dienstag mehrere gute Handelssignale generiert. In der Abbildung haben wir zwei der offensichtlichsten hervorgehoben. Der Preis prallte mehrmals von der Zone 1,1655–1,1666 ab. Im ersten Fall bewegte er sich etwa 20 Pips in die richtige Richtung, im zweiten Fall 35 Pips. Somit konnten Anfänger aus diesen klaren Signalen einen kleinen Gewinn erzielen.Wie man am Mittwoch handelt:

Auf dem Stundenchart setzt sich der Abwärtstrend aufgrund des neuen Kriegs im Nahen Osten fort. Anfang 2026 hat sich der langfristige Aufwärtstrend wieder aufgenommen, daher erwarten wir einen neuen mittelfristigen Anstieg des Euro. Das gesamte fundamentale Umfeld bleibt für den US‑Dollar sehr schwierig, was durch Berichte zum Arbeitsmarkt, BIP und zur Arbeitslosigkeit bestätigt wird. Derzeit ist jedoch die Geopolitik wichtiger als die Konjunktur.

Am Mittwoch können Anfänger Short‑Positionen in Betracht ziehen, falls der Preis sich unterhalb der Zone 1,1584–1,1591 festigt oder falls es zu einem neuen Abprall von der Zone 1,1655–1,1666 kommt. Ein Abprall von der Zone 1,1584–1,1591 eröffnet die Möglichkeit für Long‑Positionen mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666.

Auf dem 5‑Minuten‑Chart sollten die folgenden Niveaus beachtet werden: 1,1354–1,1363, 1,1413, 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908. Am Mittwoch ist das einzige wichtige Ereignis der US‑Verbraucherpreisindex. Dies ist in der Tat ein bedeutender Bericht, doch wie wichtig wird er für Trader unter den aktuellen Umständen sein? Das ist die Frage ... In letzter Zeit hat der Markt enttäuschende Daten zum Arbeitsmarkt, zur Arbeitslosigkeit und zum US‑BIP ignoriert.

Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür benötigt wird, desto stärker ist das Signal.Wenn an einem bestimmten Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele falsche Signale oder gar keine bilden. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung am besten, den Handel einzustellen.Handelsgeschäfte werden in der Zeit zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; danach sollten alle Trades manuell geschlossen werden.Auf dem Stundenchart ist es vorzuziehen, auf Signale des MACD‑Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegt, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs‑ oder Widerstandszone betrachtet werden.Sobald sich der Preis 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break‑even gesetzt werden.Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs‑ und Widerstandsniveaus sind Preisniveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufspositionen dienen. Take‑Profit‑Niveaus können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzuziehen ist zu handeln.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (sie sind immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die bisherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex‑Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money‑Managements sind die Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.