Überblick über die Nachrichten vom US-Aktienmarkt am 12. März

USDX gibt nach starkem Anstieg im Zuge der Krise im Nahen Osten wieder nach

Der USDX ist nach einer kräftigen Rally im Zuge der Krise im Nahen Osten zurückgekommen: Am Mittwoch, dem 11. März, notierte der Index bei etwa 98,80 und zog sich damit von einem 15‑Wochen-Hoch bei 99,70 zurück. Die Märkte warten auf wichtige Inflationsdaten (CPI), die den kurzfristigen Kurs des US-Dollars vorgeben könnten, während die geopolitischen Signale gemischt bleiben.

Der Abwärtsdruck auf den Dollar ließ nach, nachdem Trump von einem möglichen schnellen Ende des Krieges gesprochen hatte, die Ölpreise fielen und Berichte aufkamen, dass die USA die Straße von Hormus sichern wollen, um die Schifffahrt zu schützen. Gleichzeitig sorgen neue israelische Angriffe und IRGC‑Operationen gegen regionale Infrastruktur weiterhin für Unsicherheit. Das begrenzt den Spielraum für einen weiteren Rückgang des Dollars als sicherer Hafen. Mehr Details über den Link.

Der Ölmarkt steht vor einer starken Eskalation aufgrund iranischer Drohungen

Im März 2026 kam es zu einem Übergang zum „Energieterror“: Teheran verkündete eine Strategie kontinuierlicher Angriffe und stellte ein Ultimatum (Forderungen nach Anerkennung von Rechten, Reparationen und internationalen Garantien). Die Angriffe auf die Tanker Mayuree Naree und Star Gwyneth erhöhten die Bedrohungsstufe für die Schifffahrt auf „kritisch“ und machten eine Ölpreisrally nur noch zur Frage der Zeit. Die Benzinpreise in den USA sind bereits um rund 20 % gestiegen, und Diskussionen über 200 US‑Dollar pro Barrel sind nicht länger rein hypothetisch.

Unterdessen ziehen Entscheidungsträger und Märkte Zwischenbilanzen: Washington hat 20 Milliarden US‑Dollar für Schiffsversicherungen bereitgestellt, bei einem geschätzten Bedarf von 352 Milliarden US‑Dollar. Die US Navy hat rund 30 Schiffe in der Region im Einsatz, und aktuellen Berechnungen zufolge würde es etwa 2,5 Jahre dauern, 320 festliegende Schiffe zu befreien – ein Zeithorizont, den der Markt nicht hat. Die Freigabe von Reserven durch die IEA erscheint unzureichend im Vergleich zu einem möglichen Produktionsrückgang im Golf, sodass die logistischen und preislichen Folgen verheerend sein könnten. Weitere Details finden Sie über den Link.

US-Aktienindizes bleiben volatil amid Gerüchten über Entlastung beim Ölpreis

Die US-Aktienindizes bleiben auf Achterbahnfahrt: Der S&P 500 legte zunächst zu, nachdem Gerüchte aufkamen, die IEA könne 400 Millionen Barrel freigeben – was laut Trump die Ölpreise deutlich senken sollte –, während er weiterhin ein rasches Ende des Konflikts im Nahen Osten verspricht. Die Märkte kümmern sich weniger um das endgültige Ergebnis als um das Timing – die wirtschaftlichen Perspektiven und das Risiko von Energieschocks hängen davon ab, wie lange der Konflikt andauert.

Unterdessen schloss der Dow auf dem bislang niedrigsten Stand dieses Jahres – Anleger sind nervös wegen eines möglichen Dämpfers für die Konjunktur. Formal hätten die Februarinflationsdaten (CPI 2,4 %, Kernrate 2,5 %) der Fed Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik geben können, doch der Terminmarkt hat die Wahrscheinlichkeit von zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte im Jahr 2026 von 51 % auf 40 % reduziert. Die jüngsten Daten konnten nicht überzeugen: Im März dürfte der CPI angesichts höherer Energiekosten anziehen, und der von der Fed bevorzugte Indikator PCE steigt sogar noch schneller als der CPI. Diese seltene Konstellation erhöht das Risiko einer Verschiebung der geldpolitischen Lockerung. Weitere Details über den Link.