Der Test des Kursniveaus von 159,28 fand statt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Das bestätigte einen korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Dollars. Allerdings setzte das Währungspaar seinen Rückgang danach nicht fort.
Wenn wir uns den Chart ansehen, gibt es zudem nur sehr wenige Händler, die bereit sind, oberhalb von 159 Yen zu kaufen, da viele eine mögliche Intervention der Bank of Japan befürchten. Es ist durchaus möglich, dass es in der zweiten Tageshälfte zu einem Volatilitätsschub kommt.
Die Marktteilnehmer werden sich auf die US-BIP-Daten für das vierte Quartal 2025 konzentrieren. Sollten die tatsächlichen Werte die Prognosen übertreffen, könnte dies zu einem starken Impuls für einen Anstieg des Dollars werden und die Stärke der US-Wirtschaft bestätigen. Ebenfalls von großer Bedeutung wird die Veröffentlichung der Daten zum Personal Consumption Expenditures (PCE) Preisindex sein. Dieser Indikator spielt eine Schlüsselrolle bei der Einschätzung des Inflationsdrucks für die Federal Reserve.
Unabhängig davon, wie moderat sich der Index entwickelt, ist es jedoch unwahrscheinlich, dass dies die Pläne der Federal Reserve in Bezug auf Zinssenkungen beeinflusst, da den Marktteilnehmern klar ist, dass ein durch hohe Öl- und Gaspreise ausgelöster Energieschock in den kommenden Monaten kaum zu vermeiden sein wird.
Das Basisszenario für den Handel bleibt ein Seitwärtskanal, mit Verkäufen bei Erneuerung starker Widerstände im Bereich von 159,50–160,00. Schwache US-Daten könnten gegen Ende der Woche zu einem deutlichen Rückgang von USD/JPY führen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt im Bereich von 159,53 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 160,05 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,05 werde ich Kaufpositionen schließen und in die Gegenrichtung Sell-Positionen eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute nach starken Konjunkturdaten zu erwarten.
Wichtig: Bevor Sie kaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls das Kursniveau von 159,27 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg in Richtung 159,53 und 160,05 kann dann erwartet werden.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs das Niveau von 159,27 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen könnte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird 158,65 sein; dort werde ich Sell-Positionen schließen und sofort in die Gegenrichtung Buy-Positionen eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar könnte heute zurückkehren, falls sehr schwache Konjunkturdaten veröffentlicht werden.
Wichtig: Bevor Sie verkaufen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls das Kursniveau von 159,53 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung 159,27 und 158,65 kann dann erwartet werden.
Was das Chart zeigt
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.Starke (dicke) grüne Linie – das erwartete Niveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell gesichert werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.Starke (dicke) rote Linie – das erwartete Niveau, auf dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn manuell gesichert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist.MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Entscheidungen zum Markteintritt mit großer Sorgfalt treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden.
Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, ähnlich dem oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader auf Dauer eine verlustreiche Strategie.