Der Test des Kursniveaus von 159,17 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich den Dollar nicht verkauft. Long-Positionen nach einer Erholung vom Niveau 158,86 ermöglichten einen Gewinn von etwa 30 Pips aus dem Markt.
Die gestrigen Diskussionen über eine mögliche Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und Iran schwächten die Position des Dollars gegenüber dem japanischen Yen leicht, veränderten jedoch die Dynamik des USD/JPY-Paares nicht wesentlich. Händler nahmen eher eine abwartende Haltung ein, da wichtige Zentralbanksitzungen in Japan und den USA bevorstehen. Aus diesem Grund sind derzeit keine bedeutenden Marktbewegungen zu erwarten.
Wichtig ist zu beachten, dass die Aufwertung von Risikoanlagen weitgehend von spekulativer Stimmung und Gerüchten getrieben wurde. Das Fehlen offizieller Bestätigungen und weiterer Details sowohl aus Washington als auch aus Teheran lässt erheblichen Spielraum für Marktvolatilität. Die Finanzmärkte werden äußerst sensibel auf jegliche Äußerungen oder Maßnahmen reagieren, die die aktuelle Lage verändern könnten. Daher ist es trotz des gestrigen Optimismus entscheidend, die Entwicklungen weiterhin genau zu beobachten.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, sobald der Kurs einen Einstiegspunkt um 159,41 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 159,71 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von etwa 159,71 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu verkaufen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Niveau aus zurück). Der beste Zeitpunkt, um das Paar wieder zu kaufen, ist während Korrekturen und ausgeprägten Rücksetzern bei USD/JPY. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade eine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs 159,22 zwei Mal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Aufwärtsumkehr am Markt führen. Es ist dann mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,41 und 159,71 zu rechnen.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,22 (rote Linie im Chart) unterschritten bzw. aktualisiert wird, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird das Niveau 158,86 sein, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips vom Niveau aus zurück). Am besten verkauft man so hoch wie möglich. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade eine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane heute außerdem USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs 159,41 zwei Mal in Folge testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und dürfte zu einer Abwärtsumkehr am Markt führen. Es ist dann mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,22 und 158,86 zu rechnen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine Verluststrategie.