EUR/USD: Tipps für Anfänger im Handel am 18. März (US-Session)

Handelsanalyse und Empfehlungen für den Handel mit dem Euro

Der Preistest bei 1,1538 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 20 Punkte.

Die Inflationsdaten für die Eurozone im Februar entsprachen vollständig den Erwartungen der Analysten. Der Gesamtindex stieg um 1,9 %, während die Kernpreise um 2,4 % zulegen konnten. Die Inflationsrate in der Nähe des 2%-Ziels der Europäischen Zentralbank zu halten, ist ein positiver Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung.

In der zweiten Tageshälfte werden die Daten zum U.S. Producer Price Index (PPI) veröffentlicht, einschließlich des Kern-PPI, der volatile Komponenten wie Nahrungsmittel und Energie ausklammert. Diese Kennzahlen sind wichtig für die Analyse von Inflationstrends, da sie die Kosten der Unternehmen widerspiegeln und als frühe Signale für bevorstehende Veränderungen der Verbraucherpreise dienen können. Der PPI zeigt als wichtiger Indikator die Dynamik der Großhandelspreise. Ein Anstieg dieses Index kann auf steigende Produktionskosten hindeuten, die später in Form höherer Preise für Fertigwaren an die Verbraucher weitergegeben werden können und so zu einer höheren Inflation im Land beitragen.

Trotz der Bedeutung dieser Daten sind sie jedoch weniger gewichtig als die FOMC-Entscheidung. Die Zinsentscheidung des FOMC sowie die Aussagen des Fed Chair zu den künftigen Plänen der Geldpolitik werden die Erwartungen der Marktteilnehmer prägen und den Kurs des U.S. Dollar bestimmen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich hauptsächlich auf Szenario #1 und Szenario #2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Den Euro heute im Bereich von 1,1553 kaufen (grüne Linie im Chart) mit einem Kursziel von 1,1603. Bei 1,1603 plane ich den Ausstieg und ziehe außerdem in Betracht, den Euro in Gegenrichtung zu verkaufen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegskurs aus. Ein Anstieg des Euro ist nach schwachen US-Konjunkturdaten zu erwarten.

Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von diesem Niveau nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane zudem, den Euro zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,1525 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Aufwärtsumkehr. Ein Anstieg in Richtung 1,1553 und 1,1603 ist dann zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Den Euro verkaufen, nachdem er 1,1525 erreicht hat (rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1478, wo ich den Ausstieg plane und direkt im Anschluss in Gegenrichtung kaufe (mit dem Ziel einer Bewegung von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung). Verkaufsdruck auf das Paar kann jederzeit zurückkehren.

Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von diesem Niveau nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 1,1553 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial und löst eine Abwärtsumkehr aus. Ein Rückgang in Richtung 1,1525 und 1,1478 ist dann zu erwarten.

Chart-Legende

Dünne grüne Linie: Einstiegskurs für den Kauf des InstrumentsBreite grüne Linie: Empfohlenes Take-Profit- oder Ausstiegsniveau, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie: Einstiegskurs für den Verkauf des InstrumentsBreite rote Linie: Empfohlenes Take-Profit- oder Ausstiegsniveau, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator: Wichtig zur Beobachtung von überkauften und überverkauften Zonen beim Markteintritt

Wichtige Hinweise für Forex-Einsteiger

Anfänger sollten beim Einstieg in den Markt äußerste Vorsicht walten lassen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten aus dem Markt zu bleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie stets Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.

Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf den aktuellen Marktbedingungen basieren, sind für Intraday-Händler eine verlustreiche Strategie.