EUR/USD: Einfache Trading-Tipps für Anfänger am 19. März. Analyse der gestrigen Forex-Trades

Handelsanalyse und Empfehlungen für die Währung Euro

Der Test des Kurses bei 1,1525 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich vom Nullniveau nach unten zu drehen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar bis zum Zielniveau von 1,1478.

Die gestrige Zinsentscheidung der Federal Reserve führte zu einem spürbaren Anstieg der Nachfrage nach dem US-Dollar. Zudem bestätigte das Federal Open Market Committee seine bisherigen Erwartungen einer möglichen einmaligen Zinssenkung in diesem Jahr und verwies dabei auf Inflationsrisiken durch den Krieg der USA mit Iran sowie den starken Anstieg der Energiepreise.

Heute richtet sich der Fokus auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank. Wahrscheinlich wird es keine nennenswerten Anpassungen der aktuellen Politik der EZB geben, sodass die Pressekonferenz der EZB-Präsidentin für den Euro von entscheidender Bedeutung sein wird. Lagardes Einschätzung der neuesten Inflationsdaten, der Geschwindigkeit der wirtschaftlichen Erholung und der Auswirkungen geopolitischer Faktoren auf die europäische Wirtschaft wird die weitere Richtung des Währungspaares EUR/USD bestimmen.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

KaufszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, heute Euro zu kaufen, sobald der Kurs in den Bereich um 1,1479 steigt (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel im Bereich von 1,1516. Am Niveau von 1,1516 plane ich, den Markt zu verlassen und Euro in Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips zurück vom Einstiegspunkt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Euro heute stark zulegen wird. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort aus nach oben zu bewegen.Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1463 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1479 und 1,1516 ist zu erwarten.VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald der Kurs 1,1463 erreicht (die rote Linie im Chart). Das Kursziel liegt bei 1,1436, wo ich plane, den Markt zu verlassen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau). Der Druck auf das Währungspaar wird heute mit dem dovishen Kurs der EZB zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort aus nach unten zu bewegen.Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1479 testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,1463 und 1,1436 ist zu erwarten.Was im Chart zu sehen ist:Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;Die dicke grüne Linie markiert den angenommenen Kurs, an dem Sie ein Take-Profit platzieren oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiteres Kurswachstum über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;Die dicke rote Linie markiert den angenommenen Kurs, an dem Sie ein Take-Profit platzieren oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiterer Kursrückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;Der MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.

Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Sorgfalt treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen auf Basis der aktuellen Marktsituation sind für Intraday-Trader auf Dauer eine verlustreiche Strategie.