Für Montag sind keine makroökonomischen Berichte geplant. Daher könnten im Verlauf des Tages beide Währungspaare ihre Korrektur nach dem Anstieg vom vergangenen Donnerstag fortsetzen. Der Einfluss der Geopolitik auf die Händler nimmt ab, was jedoch nicht bedeutet, dass sie ihr keine Beachtung mehr schenken. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, und die globale Energiesituation ist kritisch. Daher sollte nicht davon ausgegangen werden, dass ein weiterer Anstieg der amerikanischen Währung ausgeschlossen ist.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:Am ersten Handelstag der Woche sind beliebige Marktbewegungen möglich, da es in den letzten Tagen keine wichtigen Nachrichten aus dem Nahen Osten gegeben hat und heute auch keine makroökonomischen Veröffentlichungen anstehen. Der Euro kann aus dem Bereich von 1,1527–1,1531 gehandelt werden, während das Pfund Sterling aus dem Bereich von 1,3319–1,3331 gehandelt werden kann. Wir sehen weiterhin keine Grundlage für einen nachhaltigen Anstieg der amerikanischen Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), und in der vergangenen Woche haben sich diese Grundlagen weiter verringert.
Grundprinzipien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Bildung des Signals (Abpraller oder Durchbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder überhaupt keine Signale bilden. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtstrends am besten, den Handel einzustellen.Handelsgeschäfte werden in dem Zeitraum zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet, danach sollten alle Trades manuell geschlossen werden.Im Stunden-Chart ist es vorzuziehen, Signale des MACD-Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigter Trend vorliegt.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Preis 15–20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.Worauf man in den Charts achten sollte:Kursmarken von Unterstützung und Widerstand sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder Trader sollten den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.