Analyse der Trades und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen
Der Test des Preises von 158,89 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator deutlich von der Nulllinie nach oben gelaufen war, was aus meiner Sicht das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich keine US-Dollar gekauft und die Aufwärtsbewegung verpasst.
Der Krieg unter Beteiligung der USA, Israels und des Iran könnte sich ausweiten, falls die Amerikaner eine Bodenoffensive starten. Ein mögliches militärisches Eingreifen würde die geopolitischen Spannungen erhöhen, die bereits jetzt zu einem Rückgang des Investorenvertrauens führen. Angesichts der wachsenden Unsicherheit werden Anleger, die nach sicheren Häfen suchen, weiterhin Mittel aus Risikoanlagen, darunter auch aus dem japanischen Yen, abziehen und stattdessen US-Dollar kaufen.
Trotz des deutlichen Rückgangs des Yen auf etwa 160 je Dollar schenkt die Bank of Japan diesem Umstand derzeit keine Beachtung und signalisiert keine Interventionen, was eine deutlich stärkere Aufwärtsbewegung für USD/JPY auslösen könnte. Normalerweise greift die Zentralbank auf dem Niveau von 160 Yen je Dollar ein, doch bislang blieb eine Reaktion aus. Es scheint, als würden alle auf Klarheit im Hinblick auf die Lage im Nahen Osten warten und zögern, schwierige Entscheidungen zu treffen. Bei den letzten Währungsinterventionen, die den Yen stärkten, wurden sie von den Vereinigten Staaten unterstützt. Diesmal scheint der Fokus jedoch vorerst nicht auf dem Yen zu liegen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario 1: Ich plane heute den Kauf von USD/JPY, wenn der Kurs einen Einstiegspunkt um 159,67 (die grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 160,04 (die dickere grüne Linie im Chart). Bei etwa 160,04 plane ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Rückbewegung vom Niveau um 30–35 Pips). Am sinnvollsten ist es, das Paar während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer in USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt anzusteigen.
Szenario 2: Außerdem plane ich heute den Kauf von USD/JPY, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,36 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und kann eine Aufwärtswende des Marktes einleiten. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,67 und 160,04 ist dann zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario 1: Ich plane heute den Verkauf von USD/JPY erst nach einem erneuten Test des Niveaus von 159,36 (rote Linie im Chart), was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer ist das Niveau von 159,05, wo ich plane, die Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Rückbewegung vom Niveau um 20–25 Pips). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach unten zu drehen.
Szenario 2: Außerdem plane ich heute den Verkauf von USD/JPY, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,67 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und kann eine Abwärtswende des Marktes einleiten. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,36 und 159,05 ist dann zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Am besten ist es, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich für den Handel während der Veröffentlichung von Nachrichten entscheiden, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.