USD/JPY: Tipps für Anfänger-Trader am 23. März (US-Session)

Trade-Review und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen

Die von mir markierten Niveaus wurden in der ersten Tageshälfte nicht getestet, sodass ich keine Trades eingegangen bin.

Angesichts fehlender neuer Impulse und Gerüchten, dass die Bank of Japan zur Stützung des schwächer werdenden Yen eingreifen könnte, verzichteten die Händler auf übereilte Entscheidungen, was zu einem ruhigen Handel im USD/JPY führte. Diese Pause schlug sich in ausbleibenden starken Kursbewegungen nieder. Mit der bestehenden Unsicherheit wählten die Investoren einen vorsichtigeren Ansatz und warteten ab. Die mögliche Intervention der Bank of Japan zur Unterstützung der Landeswährung wurde zu einem Schlüsselfaktor, der weitere Kursgewinne des Währungspaares verhinderte.

Die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten stützen den US‑Dollar weiterhin deutlich und führen zu aktiven Käufen gegenüber dem japanischen Yen. In Zeiten der Unsicherheit und des Risikos einer erneuten US‑Aggression gegenüber Iran wenden sich Anleger traditionell dem US‑Dollar als sicherem Hafen zu. Dies erhöht die Nachfrage nach dem Dollar, trotz vergleichsweise schwacher makroökonomischer Daten aus den Vereinigten Staaten.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich im Wesentlichen auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt bei etwa 159,67 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Ziel bei 160,04 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,04 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, falls sich der militärische Konflikt weiter zuspitzt. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 159,35 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung 159,67 und 160,04 ist dann zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,35 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem raschen Rückgang führen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird bei 159,05 liegen, wo ich Short-Positionen schließen und Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen werde (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten). Abwärtsdruck kann jederzeit zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 159,67 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 159,35 und 159,05 ist dann zu erwarten.

Erklärung zur Grafik:

Dünne grüne Linie: Einstiegskurs für KäufeDicke grüne Linie: empfohlene Take-Profit-Marke bzw. -Zone, um Gewinne zu sichern, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istDünne rote Linie: Einstiegskurs für VerkäufeDicke rote Linie: empfohlene Take-Profit-Marke bzw. -Zone, um Gewinne zu sichern, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich istMACD-Indikator: Achten Sie beim Markteintritt auf überkaufte und überverkaufte Zonen

Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Am besten bleibt man vor wichtigen fundamentalen Veröffentlichungen außerhalb des Marktes, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein konsequentes Money-Management betreiben und mit großen Volumina handeln.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler in der Regel eine Verluststrategie.