Der Test des Kurses bei 1,3280 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was diesen Bereich als korrekten Einstiegspunkt für Käufe des Pfunds bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar um mehr als 90 Pips.
Am Vortag hatte der Chef des Weißen Hauses, Donald Trump, angeordnet, die geplanten Angriffe auf Ziele im iranischen Energiesektor um eine Woche zu verschieben. Gleichzeitig kündigte der Präsident den Beginn eines konstruktiven Dialogs mit Teheran an. Diese Äußerungen lösten einen Einbruch des US-Dollars aus und stärkten das Pfund.
Heute jedoch könnte bereits die erste Tageshälfte an den Finanzmärkten alles verändern. Im Fokus von Investoren und Analysten stehen wichtige makroökonomische Indikatoren, die den Zustand der britischen Wirtschaft widerspiegeln. Erwartet wird insbesondere die Veröffentlichung der Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien. Dieser Indikator dient traditionell als Barometer für die Gesundheit der Industrieproduktion und erfasst Parameter wie Neuaufträge, Produktionsniveau, Beschäftigung und Lagerbestände. Eine positive Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe ist häufig ein Vorbote für ein insgesamt wachsendes Wirtschaftstempo. Parallel dazu werden die Daten zum PMI des Dienstleistungssektors veröffentlicht. Da der Dienstleistungssektor einen erheblichen Anteil am britischen BIP ausmacht, sind diese Werte entscheidend für die Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage. Der Dienstleistungsindex bildet Trends in Bereichen wie Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Transport und Gastgewerbe ab und liefert damit Einblicke in das Konsumverhalten und die Stimmung in den Unternehmen. Ein umfassendes Bild der Wirtschaft ergibt sich schließlich mit der Veröffentlichung des Composite-PMI-Index. Nur sehr positive Konjunkturdaten werden in der Lage sein, den gestrigen Aufwärtstrend des Pfunds fortzusetzen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Szenario 1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn es einen Einstiegspunkt im Bereich von 1,3413 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit einem Kursziel bei 1,3445 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von etwa 1,3445 beabsichtige ich, den Markt zu verlassen und in Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (ich rechne mit einer Gegenbewegung von 30–35 Pips von diesem Level). Ein kräftiger Anstieg des Pfunds ist nur nach guten Konjunkturdaten zu erwarten. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu steigen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3389 zweimal hintereinander testet und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzt und eine Aufwärtskorrektur eingeleitet. Ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3413 und 1,3445 ist zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Level von 1,3389 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was einen schnellen Rückgang des Währungspaars auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 1,3350 sein; dort beabsichtige ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Gegenbewegung von 20–25 Pips von diesem Level). Der Druck auf das Pfund könnte bei schwachen Konjunkturdaten zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt zu fallen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3413 zweimal hintereinander testet und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaars begrenzt und eine Abwärtskorrektur eingeleitet. Ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3389 und 1,3350 ist zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Am besten bleibt man vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt heraus, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn du dich entscheidest, während der Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, setze immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders kannst du dein gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn du kein Money Management anwendest und mit großen Volumina handelst.
Und denke daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader auf lange Sicht eine verlustreiche Strategie.