Für Mittwoch sind nur sehr wenige makroökonomische Berichte geplant. Aus der Gesamtliste lässt sich lediglich der britische Verbraucherpreisindex hervorheben, der früh am Morgen veröffentlicht wird. Dieser Bericht ist für die Geldpolitik der Bank of England von großer Bedeutung, doch der Februarwert dürfte kaum ausschlaggebend sein. Die Märkte warten darauf zu sehen, wie die britische (und nicht nur die britische) Inflation auf die Ereignisse im Nahen Osten und den beispiellosen Anstieg der Energiepreise reagiert. Das Ausmaß, in dem die Inflation im März anzieht, wird die Entscheidung der BOE im April maßgeblich bestimmen. Wir erinnern jedoch daran, dass der heutige Bericht sich auf den Februar bezieht. In Deutschland wird der Geschäftsklimaindex veröffentlicht, und der Kalender der makroökonomischen Ereignisse in den USA ist vollständig leer.
Analyse der fundamentalen Ereignisse:Am dritten Handelstag der Woche kann sich der Markt beliebig bewegen, da es jederzeit zu einer Deeskalation im Nahen Osten kommen kann. Der Euro kann heute in der Spanne von 1,1584–1,1591 gehandelt werden, während das Pfund Sterling in der Spanne von 1,3403–1,3407 gehandelt werden kann. Wir sehen nach wie vor keine Grundlage für ein kräftiges, anhaltendes Wachstum der US‑Währung (unter Berücksichtigung aller Faktoren, nicht nur der Geopolitik), und diese Grundlage hat sich in der vergangenen Woche und zu Beginn der laufenden Woche weiter abgeschwächt.
Wichtige Grundsätze des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit dafür erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.Wenn an einem bestimmten Level aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine Signale generieren. In jedem Fall ist es bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtstrends am besten, den Handel einzustellen.Handelspositionen werden in der Zeit zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet; anschließend sollten alle Trades manuell geschlossen werden.Auf dem Stundenchart ist es vorzuziehen, Signale des MACD‑Indikators nur bei guter Volatilität und einem durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigten Trend zu handeln.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15–20 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.Worauf auf den Charts zu achten ist:Kursniveaus der Unterstützung und des Widerstands sind Levels, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf‑ oder Verkaufstrades dienen. Take-Profit‑Levels können in ihrer Umgebung platziert werden.
Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend anzeigen und die Richtung markieren, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.
Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Veröffentlichungen (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte in diesen Zeiträumen mit äußerster Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex‑Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.