Der Test des Kursniveaus bei 159,57 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar bis zum Zielniveau von 159,84.
Gestern legte der US-Dollar gegenüber dem Yen sprunghaft zu, ausgelöst durch Gerüchte über mögliche Währungsinterventionen. Der japanische Finanzminister deutete an, dass „mutige Maßnahmen“ zur Stabilisierung der Landeswährung möglich seien, und öffnete damit de facto die Tür für potenzielle Interventionen am Devisenmarkt. Diese Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund, dass der japanische Yen sich der kritischen Marke von 160 Yen näherte – einem Niveau, das die japanischen Finanzbehörden bereits zuvor im Jahr 2024 zu Marktinterventionen veranlasst hatte, um die Landeswährung zu stützen.
Aussagen des Finanzministers dienen in der Regel als Gradmesser dafür, wie groß die Sorge der Regierung über die aktuelle wirtschaftliche Lage ist. In diesem Fall kann die Betonung „mutiger Maßnahmen“ als klares Signal verstanden werden, dass Tokio bereit ist, weitergehende Schritte zu unternehmen als bloße verbale Interventionen. Aus historischer Sicht beziehen sich „mutige Maßnahmen“ in erster Linie auf direkte Währungsinterventionen, also auf Yen-Käufe am offenen Markt unter Einsatz staatlicher Devisenreserven. Die letzten derartigen Käufe wurden mit Unterstützung der USA durchgeführt; wie das Vorgehen diesmal aussehen wird, bleibt abzuwarten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, sobald ein Einstiegspunkt um 159,74 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit Ziel einer Bewegung in Richtung 160,06 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 160,06 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung zu verkaufen, mit dem Ziel einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Am besten kauft man das Währungspaar nach Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY zurück. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,56 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Aufwärtsumkehr am Markt. Es ist mit einem Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,74 und 160,06 zu rechnen.
Verkaufsszenarien:Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem erneuten Test bzw. Bruch des Niveaus von 159,56 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer ist das Niveau von 159,30, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen (mit Ziel einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung ab diesem Niveau). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 159,74 kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares und führt zu einer Abwärtsumkehr am Markt. Es ist mit einem Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,56 und 159,30 zu rechnen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt herauszubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.