Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Euro
Der Test des Kursniveaus von 1,1533 erfolgte, als sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach unten zu bewegen begann, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 1,1515.
In der zweiten Tageshälfte wird der University of Michigan Consumer Confidence Index erwartet. Diese Daten geben Aufschluss darüber, wie die US-Verbraucher den aktuellen Zustand der Wirtschaft und ihre zukünftigen Aussichten einschätzen. Dieser Indikator gilt als eine der wichtigsten Messgrößen für die Konsumausgaben, die maßgeblich die Wachstumsraten des BIP beeinflussen. Positive Ergebnisse könnten den US-Dollar stärken. Parallel zum Stimmungsindex werden auch Daten zu den Inflationserwartungen veröffentlicht. Die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich der künftigen Inflation – insbesondere jetzt, nach dem starken Anstieg der Kraftstoffpreise in den USA – wirken sich direkt auf ihr Ausgabeverhalten und ihre langfristigen Investitionsentscheidungen aus. Dies könnte die Federal Reserve wiederum zu entschlosseneren Maßnahmen der geldpolitischen Straffung veranlassen.
Darüber hinaus sind für die zweite Tageshälfte öffentliche Auftritte von FOMC-Mitgliedern Thomas Barkin und Mary Daly geplant. Ihre Aussagen könnten die aktuelle Haltung des Ausschusses zur Wirtschaftslage, zur Inflation und zur zukünftigen Geldpolitik präzisieren.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich hauptsächlich auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute ist ein Kauf des Euro möglich, sobald das Niveau von 1,1537 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 1,1571. Bei 1,1571 plane ich, den Markt zu verlassen und zugleich Verkäufe in die Gegenrichtung zu erwägen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegsniveau. Ein Anstieg des Euro ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig! Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1515 kommt und sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1537 und 1,1571 ist möglich.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,1515 (rote Linie im Chart) erreicht wurde. Das Ziel liegt bei 1,1470, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und unmittelbar in Gegenrichtung zu kaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung). Der Druck auf das Paar kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1537 kommt und sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1515 und 1,1470 ist zu erwarten.
Was im Chart zu sehen ist:
Dünne grüne Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;Dicke grüne Linie – geschätzter Kurs, an dem Sie Take Profit platzieren oder den Gewinn manuell sichern können, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;Dicke rote Linie – geschätzter Kurs, an dem Sie Take Profit platzieren oder den Gewinn manuell sichern können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig
Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dazu entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Losses können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Daytrader in der Regel eine Verluststrategie.